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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Wikipedia – Halbwissen für Millionen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 08:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wann hat Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg beim Axel-Springer-Verlag gearbeitet? Und wie viele Einwohner hat Bielefeld und gibt es die Stadt überhaupt? Hand auf’s Herz – wer macht sich denn heute noch die Mühe und sucht Antworten auf diese oder ähnliche Fragen, indem er zum Bücherregal geht und zur Brockhaus-Schwarte greift? Nein, heutzutage wird eine Frage rudimentär in eine Suchmaschine getippt und in null Komma nichts gibt’s 6.083 Antworten. Und meistens landet man dann bei Wikipedia.</p>
<p>Mit Wikipedia wurde eine gemeinnützige Plattform  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2011/03/11/wikipedia-%e2%80%93-halbwissen-fur-millionen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl Theodor_zu_Guttenberg#Berufliche_T.C3.A4tigkeit"><span style="text-decoration: underline;">Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg</span></a> beim Axel-Springer-Verlag gearbeitet? Und wie viele Einwohner hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeld"><span style="text-decoration: underline;">Bielefeld</span></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung"><span style="text-decoration: underline;">gibt es die Stadt überhaupt</span></a>? Hand auf’s Herz – wer macht sich denn heute noch die Mühe und sucht Antworten auf diese oder ähnliche Fragen, indem er zum Bücherregal geht und zur Brockhaus-Schwarte greift? Nein, heutzutage wird eine Frage rudimentär in eine Suchmaschine getippt und in null Komma nichts gibt’s 6.083 Antworten. Und meistens landet man dann bei Wikipedia.<span id="more-579"></span></p>
<p>Mit Wikipedia wurde eine gemeinnützige Plattform des gegenwärtigen Wissens geschaffen, und noch vor zehn Jahren hat wohl niemand daran geglaubt, dass die Idee funktioniert – doch das tut sie, ohne Werbung. Der Wikimedia e.V., mit hierzulande gerade mal 15 hauptamtlichen Mitarbeitern, finanziert sich ausschließlich aus Spenden, und das waren im letzten Jahr, dank vieler Tausend Spender, immerhin zwei Millionen Euro.</p>
<p>Das besondere an Wikipedia ist ja, dass hier Wissen gespeichert wird, das sonst in keinem Brockhaus zu finden ist und welches in Echtzeit aktualisiert und dem Leser zur Verfügung gestellt wird – zum Beispiel  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steinlaus"><span style="text-decoration: underline;">Steinlaus</span></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nubbelverbrennung"><span style="text-decoration: underline;">Nubbelverbrennung</span></a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieewelsche_pappk%C3%B6pp"><span style="text-decoration: underline;">Krieewelsche pappköpp</span></a>. Die Liste dieser für die Allgemeinbildung wirklich unerlässlichen Begriffe ließe sich um Tausende erweitern.</p>
<p>Allerdings bringt die basisdemokratische Idee, dass jeder zum Autor werden kann und damit Teil eines partizipatorischen Prozesses ist, für den sich bildenden User in der Realität auch ein profundes Halb- und Falschwissen mit sich. Über eine Million Einträge müssten nach Ansicht des Vorsitzenden des Wikimedia e.V., Stefan Moleski überarbeitet werden. Eine große Herausforderung, wenn es darum geht, das bürgerliche Milieu in die Wissensgesellschaft zu überführen.</p>
<p>Dass jedoch das gründliche Überarbeiten der Einträge gar nicht so einfach ist, wird jeder verstehen, der es einmal versucht hat. Der von uns eingestellte Artikel zur Definition des Terminus ›Corporate Identity‹ wurde von einem stolzen Wiki-Administrator Namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jivee_Blau"><span style="text-decoration: underline;">Jivee Blau</span></a> kritisiert und zurückgestellt, dessen Themengebiet nach eigenen Angaben ›Regionales, auch öfters mit Bezug zur Eisenbahn‹ ist. Da kann einem schon ein wenig mulmig werden, oder?</p>
<p>Trotzdem habe wir uns mit viel Energie und Zeitaufwand durchsetzen können und die Wiki-Definition für ›Corporate Identity‹ überarbeitet, um die Fehldeutung dieses Begriffs ein für alle mal auszuräumen und zwar mit Stumpf und Stiel. In den vorangegangenen Artikelversionen wurde ›Corporate Identity‹ mit dem Begriff ›Unternehmenspersönlichkeit‹ übersetzt – was barer Unsinn ist – oder gar mit ›Corporate Design‹ gleichgesetzt.</p>
<p>Lieber Leser, aufgepasst – die aktuelle, von uns eingestellte Definition lautet: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_identity"><span style="text-decoration: underline;">Corporate Identity</span></a> bezeichnet die Identität eines Unternehmens. Die Unternehmensidentität ist die Summe der es kennzeichnenden und als Organisation von anderen Unternehmen unterscheidenden Merkmale. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_identity"><span style="text-decoration: underline;">Corporate Identity</span></a> kennzeichnet &#8230; die Persönlichkeit eines Unternehmens mit einem von innen nach außen heraustretenden Selbstverständnis, basierend auf einem Handlungskonzept für ein sichtbar gelebtes Wertesystem bzw. den Aufbau einer ausgeprägten Unternehmenskultur.</p>
<p>Ergo: Wenn Sie eine starke Unternehmensidentität aufbauen wollen, fragen Sie einfach uns. Wir wissen, wie es geht und zeigen Ihnen gern unsere zielführende Methode für die Repositionierung Ihres Unternehmens, definieren Ihr Unternehmensleitbild und Handlungskonzept, entwickeln Ihr angemessenes Corporate Design und transportieren Ihre Werte über eine professionelle und effektive Corporate Communication – intern und extern.</p>
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		<title>» Das Outernet kommt: Wie sich die Produktlandschaft verändern wird.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vernetz dich und scann dich schlau! So, oder so ähnlich könnte die Botschaft für das neue Jahrzehnt lauten. Denn jetzt wird die virtuelle Welt mit der Realen vereint. Sind es mittlerweile knapp 70% der Deutschen, die das Internet für sich entdeckt haben, kommen jetzt neue, bisher ungeahnte Möglichkeiten auf die User zu. Es ist nicht mehr die Frage, ob du on- oder offline bist, sondern wo du bist. Neue Technologien unterstützen den Menschen als virtuellen ›Personal Assistent‹, immer und überall.</p>
<p>›Augmented  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/01/07/%c2%bb-das-outernet-kommt-wie-sich-die-produktlandschaft-verandern-wird/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vernetz dich und scann dich schlau! So, oder so ähnlich könnte die Botschaft für das neue Jahrzehnt lauten. Denn jetzt wird die virtuelle Welt mit der Realen vereint. Sind es mittlerweile knapp 70% der Deutschen, die das Internet für sich entdeckt haben, kommen jetzt neue, bisher ungeahnte Möglichkeiten auf die User zu. Es ist nicht mehr die Frage, ob du on- oder offline bist, sondern wo du bist. Neue Technologien unterstützen den Menschen als virtuellen ›Personal Assistent‹, immer und überall.<span id="more-356"></span></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realität" target="_blank">›Augmented Reality‹</a> ist hier das Stichwort. Diese erweiterte Realität bietet heute schon den Smartphone-Besitzern vielfältige Möglichkeiten. Seitdem Kamera und MP3-Musicfiles zur Grundausstattung gehören, müssen neue Mehrwerte her. So ist mittlerweile die genaue Lokalisierung via GPS möglich. Also, das gesuchte Museum in einer fremden Stadt mit dem Smartphone in der Hand zu finden – kein Problem mehr. Steht man zum Beispiel vor einem außerordentlichen Kulturgut und macht ein Foto, werden automatisch alle relevanten Textinformationen zu diesem Objekt eingeblendet.</p>
<p><a href="http://www.google.com/mobile/goggles/#logo" target="_blank">›Google Googles‹</a> bietet nicht nur bei Sehenswürdigkeiten den Abgleich eines Fotos mit den Infos aus dem Web in Echtzeit, sondern auch bei Logos, Büchern, Restaurants und Wein. Die iPhone-Applikation <a href="http://www.amazon.com/gp/feature.html?ie=UTF8&#038;docId=1000291661" target="_blank">›Amazon Mobile‹</a> geht noch einen Schritt weiter: Gefällt einem beispielsweise eine Handtasche im Schaufenster, einfach abknipsen, im Onlineshop danach suchen, Preis vergleichen und bestellen. Dieses App scheint sich jedoch noch nicht durchgesetzt zu haben. Ich zumindest habe im Schaufenster noch keinen iPhone-Verbot-Aufkleber gesehen, gleich neben dem, mit dem durchgestrichen Hund. Der Einzelhandel scheint also noch nicht empfindlich gestört zu sein.</p>
<p>Wie groß das Angebot an diesen kleinen Helfern bereits ist, beweist ein Blick auf den Marketplace der ›Android-Handys‹ oder in den iPhone App Store, von dem es heißt, hier werden <a href="http://www.youmac.de/iphone-ipod/729-apple-verkauft-350-iphone-apps-pro-sekunde" target="_blank">350 Apps pro Sekunde verkauft</a>!</p>
<p>Eine weitere, echte Innovation ist der <a href="http://www.barcoo.de/" target="_blank">Barcode Scanner</a>. Ein kostenloses Programm wertet den abfotografierten Strichcode im Web aus und liefert weitere Informationen, zum Beispiel Testurteile, Wikpedia Links und natürlich eine Auflistung der Neu- und Gebrauchtpreise.</p>
<p>Was passiert eigentlich im Handel, wenn der angebotenen Preis sofort vergleichbar ist und Meinungen Dritter direkt eingeholt werden können? Hoffentlich versuchen die Anbieter nicht über Rabatte und Finanzierungsangebote weitere Taktiken zur Preisverschleierung, sondern bieten echten Service mit neuem Einkaufserlebnis. Und in Richtung der Hersteller bleibt zu hoffen, dass der Druck steigt, eine bessere Produktqualität für alle Preissegmente zu liefern. Kaffeemaschinen oder Mobiltelefone, die bereits nach zwei Jahren den Geist aufgeben, lassen sich dann vermutlich schwerer verkaufen.Markenprodukte werden es einfacher haben. Das Vertrauen ist hier die entscheidende Einflussgröße und die Produktqualität muss grundsätzlich überdurchschnittlich sein.</p>
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