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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; Facebook</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Bier für den Nachwuchs</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Manch Politiker fabuliert schon von der Vollbeschäftigung und in vielen Regionen ist die Arbeitslosenquote tatsächlich auf einem historischen Tiefstand angekommen. So wird es für Unternehmen zusehends schwieriger Nachwuchs- und Fachkräfte für sich zu gewinnen und diese zu halten. Der demographische Wandel tut in den nächsten Jahren sein übriges.</p>
<p>Es liegt nahe, dass fortschrittliche Unternehmen das Personal-Marketing längst zur Chefsache erklärt haben. So gibt es regelmäßig Karrieretage mit Betriebsführungen, branchenspezifische Jobbörsen oder auch skurrile Versuche, wie die ›Hamburg-WG‹, um Bewerber für das Unternehmen,  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2011/10/06/bier-fur-den-nachwuchs/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manch Politiker fabuliert schon von der Vollbeschäftigung und in vielen Regionen ist die Arbeitslosenquote tatsächlich auf einem historischen Tiefstand angekommen. So wird es für Unternehmen zusehends schwieriger Nachwuchs- und Fachkräfte für sich zu gewinnen und diese zu halten. Der demographische Wandel tut in den nächsten Jahren sein übriges.</p>
<p>Es liegt nahe, dass fortschrittliche Unternehmen das Personal-Marketing längst zur Chefsache erklärt haben.<span id="more-591"></span> So gibt es regelmäßig Karrieretage mit Betriebsführungen, branchenspezifische Jobbörsen oder auch skurrile Versuche, wie die ›<a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1991244/Stadt-zahlt-280-000-Euro-fuer-Marketing-WG-auf-dem-Kiez.html" target="_blank">Hamburg-WG</a>‹, um Bewerber für das Unternehmen, die Branche oder die Region zu begeistern. Letztere Aktion von ›Hamburg Marketing‹ in Kooperation mit Otto und der Spardabank musste leider aufgrund öffentlichen Drucks gestoppt werden. Ich persönlich finde es aus Sicht des Marketings schade, da es weitere mutige Aktionen im Recruiting erschwert. Und Hamburg muss sich sehr wohl nicht nur für High Potentials gegenüber anderen deutschen und europäischen Metropolen stärker profilieren.</p>
<p>Aber nicht nur offline, sondern auch online wird um Bewerber gebuhlt. Der Axel Springer-Vorstand sucht gerade im Web den ›<a href="http://blog.media-entrepreneurs.de/2011/09/uber-media-entrepreneurs/" target="_blank">Executive Managing Director for Kick-Ass 3D-Multi-Channel-Hammer-Innovations</a>‹ und Otto lässt seine Bewerber statt im Assessment-Center im Headquarters-Run gegeneinander antreten – so vermutet man zumindest beim Karrierevideo ›<a href="http://www.youtube.com/watch?v=s4SOcTJcPyU" target="_blank">Run 4 it</a>‹. Selbst das schöne Sauerland traut sich mit ›<a href="http://www.youtube.com/user/homebasesauerland" target="_blank">Homebase Sauerland</a>‹ im Destination Branding gegen unsere Hauptstadt anzutreten.</p>
<p>Doch wie schaut es im Social Media aus? Immerhin die Hälfte aller Deutschen sollen bereits bei Facebook sein. Hier sind Karriereportale jedoch noch rar, von den Big Playern wie der <a href="http://www.facebook.com/TelekomKarriere" target="_blank">Telekom</a> oder auch <a href="http://www.facebook.com/ottogroupkarriere" target="_blank">Otto</a> mal abgesehen. Dabei haben Bewerber viele Fragen und freuen sich über jede Hilfestellung und hier bietet sich ein dialogorientiertes Personalmarketing ideal an. Der aktuell erstaunlichste Case im Social Media ist das progressive E-Recruiting der <a href="http://www.facebook.com/bundeswehr.karriere" target="_blank">Bundeswehr</a> auf Facebook.</p>
<p>Wenn der neue Mitarbeiter erst einmal gefunden wurde, gilt es ihn zu halten und zu motivieren. Was sich hier Personaler einfallen lassen, treibt bisweilen bizarre Blüten. Dass man als Lufthansa-Mitarbeiter besonders günstig fliegen und als Bahn-Angestellter umsonst Bahn fahren kann ist allseits bekannt. Dass man bei Holsten im Jahr 48 Kisten Bier mit nach Hause nehmen kann, sieht sicher nicht jeder gern. Aber das schönste Goodie gibt es mit Sicherheit bei Airbus – hier erhalten Mitarbeiter, ähnlich wie Großkunden, <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2045594/Freibier-Benzin-und-Reisen-fuer-Mitarbeiter.html " target="_blank">Rabatte beim Flugzeugkauf</a>. Geschätzte 20% auf den A380 könnten sich lohnen, sofern man die rund restlichen 280 Mio $ übrig und schon einen Abnehmer für einen Airbus mit Tageszulassung gefunden hat.</p>
<p>Für Mittelständler und B2B-Unternehmen wird es sicherlich schwerer, ausreichend qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, da Ihnen oft die Markenbekanntheit fehlt und ein Rabatt auf Flurförderfahrzeuge oder Schaltschränke auch nicht für jeden attraktiv ist. Somit sollte man überlegen, ob nicht das Engagement in Social Media ein geeigneter Baustein im Personalmarketing ist und ein sinnvoller Einstieg in die Welt des Web 2.0 überhaupt.</p>
<p>Reinhard &amp; Ostmann bietet seinen Mitarbeitern kein Bier und keine Flugzeugrabatte, aber Ihnen <a href="http://www.reinhard-ostmann.de/download/RO_E-Recruiting.pdf" target="_blank">drei Module für den preiswerten Einstieg in das Personalmarketing der Zukunft</a>.</p>
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		<title>» Vom Liken und Plussen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: #000000; line-height: 16px; display: block; padding-right: 10px;">Für viele von uns ist Facebook das Social Network, wo man private Kontakte pflegt, im Vergleich zu den Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin. Doch, vorangetrieben durch das automatisierte Auslesen der Smartphone-Adressbucher, finden einen auf Facebook auch immer mehr Geschäftskontakte. Und nicht jede Freundschaftsanfrage kann oder sollte man ignorieren.</p>
<p>Doch will man wirklich auch seine Geschäftspartner mit unscharfen Kinderfotos nerven und  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2011/09/19/vom-liken-und-plussen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" bgcolor="#ffffff">
<tbody>
<tr>
<td colspan="3">
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: #000000; line-height: 16px; display: block; padding-right: 10px;">Für viele von uns ist Facebook das Social Network, wo man private Kontakte pflegt, im Vergleich zu den Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin. Doch, vorangetrieben durch das automatisierte Auslesen der Smartphone-Adressbucher, finden einen auf Facebook auch immer mehr Geschäftskontakte. Und nicht jede Freundschaftsanfrage kann oder sollte man ignorieren.</p>
<p>Doch will man wirklich auch seine Geschäftspartner mit unscharfen Kinderfotos nerven und sollen alle Freunde börsentäglich erfahren, was für ein toller Markengestalter man ist? <span id="more-588"></span>Verschiedene Zielgruppen zu adressieren war bei Facebook bislang sehr unkomfortabel.</p>
<p>Umso besser, dass sich nun nicht mehr die halbe Menschheit allein auf Facebook tummelt, sondern dass es eine Alternative gibt. Denn beim sozialen Netzwerk Google+ ist einiges berücksichtigt worden, dass das Netzwerken attraktiver macht: Hier werden die Kontakte in ›Circles‹ (Kreise) eingeteilt und der Chef muss nicht gleich ein ›Freund‹ sein. Der Nutzer entscheidet sehr einfach, für wen welche Informationen sichtbar sind.</p>
<p>Inspiriert von Twitter gibt es auch die Option, Personen nur zu ›folgen‹, eine Möglichkeit, auch ohne befreundet zu sein, öffentliche Videos und Informationen einzusehen &#8211; sozusagen ›Stalken 2.0‹.</p>
<p>Mit mittlerweile 25 Millionen Nutzern hat Google+ einen beeindruckenden Start hingelegt. Das auch zuweilen in die Kritik gerate Unternehmen, Stichwort ›StreetView‹, hat aber im großen Ganzen nie wirklich Probleme gehabt mit dem, was es aufbaut. Allerdings hat das Marktforschungsinstitut ›Birne Analytics‹ veröffentlicht, dass rund 83% der angemeldeten Google+ Nutzer inaktiv sind, anders als bei Facebook &#8211; da sind allein in Deutschland über 20 Millionen User aktiv dabei. Um sich als wirklich ernstzunehmende Konkurrenz zu behaupten, muss sich diese Zahl bald ändern.</p>
<p>Doch die Verknüpfung von Google+ und Google als Suchmaschine macht das Netzwerk gerade für Unternehmen interessant &#8211; und welches Unternehmen möchte nicht ganz oben in den Suchergebnissen stehen? So werden bei Google+ Nutzern ›geplusste‹ Seiten aus dem eigenen Netzwerk deutlich weiter oben gelistet im Vergleich zu den standardmäßigen Suchergebnissen. Vergleichbar wäre es als würden Seiten mit vielen Facebookfans automatisch einen besseren Page Rank erhalten.</p>
<p>Doch damit bewegt sich Google auf dünnem Eis, denn Beeinflussung oder Erpressung &#8211; nur wer den +1 Button hat und möglichst oft drückt wird im Ranking eine Rolle spielen &#8211; könnte dem Image des Unternehmens schaden. Gerade wo kürzlich massive Vorwürfe von Datenschützern laut wurden, dass der ›Gefällt-mir-Button‹ auf Facebook rechtswidrig sei.</p>
<p>Facebook hat den Angriff von Google sehr ernst genommen und als erstes die Umzugshürde sehr hochgelegt, indem es den automatisierten Export der Addressdaten der eigenen Freunde unterbunden hat.</p>
<p>Neben dem Befreunden kann man zukünftig bei Facebook auch ›Subscriber‹ werden und die öffentlichen Statusmeldungen Einzelner mitlesen und so genannte ›Intelligente Freundeslisten‹ sollen helfen, Informationen zielgruppenspezifischer mitzuteilen. Alles vor kurzem noch Alleinstellungsmerkmale von Google+. Und vermutlich wird Facebook mit einem neuen digitalen Musikdienst Ende des Monats Google+ einen Dolchstoß versetzen, so dass ich die Überlebenschancen als recht gering einschätze.</p>
<p>Das Verhalten und der Auftritt in Sozialen Netzwerken bleibt ein interessanter und wesentlicher Aspekt des Corporate Branding. ›Reinhard &amp; Ostmann‹ zeigt Ihnen gern, wie Sie Social Media effektiv in Ihre Unternehmenskommunikation integrieren können.</td>
</tr>
</tbody>
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		<title>» Für Sie den Tilsiter, lieber Herr Müller?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Möchten Sie von jedem x-beliebigen Hinz und Kunz ›identifiziert‹ und mit Namen angesprochen werden? Sicher mag es dem ein oder anderen im ersten Moment schmeicheln, wenn ihn die Verkäuferin an der Käsetheke mit Namen anspricht und einen mundgerechten Würfel seiner Lieblingssorte bereits unter die Nase hält, aber spätestens beim genüsslichen Daraufherumkauen kommt Verwunderung, gar Panik auf – woher kennt die mich?</p>
<p>Zwar wäre das heute schon dank Gesichtserkennungssoftware und vielen, kleinen Kameras möglich, doch wird es wirklich Teil unseres Alltags?</p>
<p>Glaubten wir  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/12/09/%c2%bb-fur-sie-den-tilsiter/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möchten Sie von jedem x-beliebigen Hinz und Kunz ›identifiziert‹ und mit Namen angesprochen werden? Sicher mag es dem ein oder anderen im ersten Moment schmeicheln, wenn ihn die Verkäuferin an der Käsetheke mit Namen anspricht und einen mundgerechten Würfel seiner Lieblingssorte bereits unter die Nase hält, aber spätestens beim genüsslichen Daraufherumkauen kommt Verwunderung, gar Panik auf – woher kennt die mich?<span id="more-563"></span></p>
<p>Zwar wäre das heute schon dank Gesichtserkennungssoftware und vielen, kleinen Kameras möglich, doch wird es wirklich Teil unseres Alltags?</p>
<p>Glaubten wir gerade noch, dass die Gesichtserkennung vor allem ein Hilfsmittel für die Sicherheitsbehören zur Terrorabwehr ist, müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass die Entwickler, die die Technologie vorantreiben, unseren Alltag im Visier haben. Denn in Zukunft ›erkennen‹ uns nicht nur Netzwerke wie facebook und twitter und machen somit Passwörter überflüssig, nein, im Einzelhandel liest man uns unsere Einkäufe vom Gesicht ab, an der Kino- und Museumskasse werden die Eintrittskarten aus Papier durch ein Lächeln ersetzt und Autofahrer werden bei trägem Augenaufschlag vom sich anbahnenden Sekundenschlaf abgehalten.</p>
<p>Das Thema Gesichtserkennung ist für viele Firmen interessant und ist ihnen einiges wert. Google-Boss Eric Schmidt verkündete zwar in einem Interview »eine Suchmaschine für Gesichtserkennung können wir herstellen, wollen wir aber nicht anbieten«, aber mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hhgfz0zPmH4" target="_blank">Google Goggles</a>, dem neusten Tool des Suchmaschinenriesen, können auch Gesichter fotografiert und ›abgeglichen‹ werden. Hoffentlich bleibt Mr. Schmidt bei seinem Unternehmensmotto ›Don’t be evil‹ und sorgt dafür, dass es bei der bisher hohen Fehlerquote bei der ›Auswertung‹ eines Gesichts bleibt. Denn eigentlich ist der Dienst für abfotografierte Sehenswürdigkeiten oder Gegenstände gedacht und soll darüber schnell viele Informationen liefern &#8211; und das klappt erstaunlich gut.</p>
<p>Apples Bedenken in Punkto Datenschutz sind da geringer &#8211; 29 Millionen hat das Unternehmen für den schwedischen Identifikationsspezialisten <a href="http://www.macnotes.de/2009/04/22/gesichtserkennung-fur-flickr-polar-rose-identifiziert-personen-und-taggt-sie/" target="_blank">Polar Rose</a> bezahlt. Die haben wohl noch einiges vor…</p>
<p>Weit vorne, was die Entwicklung der Technologie betrifft, ist ausgerechnet ein deutsches Unternehmen, <a href="http://www.cognitec-systems.de/News-Details.61+M50c20f7c341.0.html?&#038;L=0" target="blank">Cognitec</a>, mit Sitz in Dresden. Ihnen ist es nämlich gelungen, dass Personen, die von unten, oben oder seitlich fotografiert wurden erkannt werden. Tests mit Fotos des FBI schnitten erstaunlich gut ab. Außerdem ist es den Sachsen gelungen, zu differenzieren, ob es sich um ein europäisches, asiatisches oder afrikanisches Gesicht handelt, klar dass es ein leichtes ist zwischen Mann und Frau zu unterscheiden. Dieser Durchbruch, gepaart mit der Spielwiese facebook eröffnet neue Perspektiven. Denn wo, außer auf facebook, findet man eine Foto-Datenbank inklusiver zugehöriger Namen dieser Größenordnung? Derzeit sind mehr als 30 Milliarden Fotos hochgeladen.</p>
<p>Wenn diese Möglichkeiten in der Werbung ausgeschöpft würden, könnte maßgeschneiderte Reklame geliefert werden. Geht also beispielsweise eine Frau, Mitte 40 an einer entsprechenden Litfasssäule vorbei, wird sie mit Namen begrüßt und sie sieht eine Werbung für eine neue Antifaltencreme. Oder liest ein Herr Anfang 60 auf dem neuen iPad 2 (mit eingebauter Kamera) die Online-Ausgabe des Sterns, werden ihm vielleicht eher Anzeigen für Sportwagen und Fernreisen eingeblendet als für Shampoo oder gar Windeln.</p>
<p>Doch zum Glück ist das noch ein Zukunftsszenario, das auch der deutsche Innenminister bis auf weiteres verhindern möchte. Denn gerade präsentierte er einen Gesetzentwurf, der genau diese ›Verknüpfung von personenbezogenen Daten für gezielte Werbung‹ verbieten soll. Und wem das nicht reicht, der trage am besten eine große Sonnenbrille, denn die macht ungewollte Identifikation unmöglich &#8211; noch.</p>
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		<title>» Bierdosen, Gartenzwerge und Hundesalons – das neue Image der Unternehmen</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/04/02-bierdosen-gartenzwerge-und-hundesalons-%e2%80%93-das-neue-image-der-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Community im Web wächst täglich. Heutzutage ist es ganz selbstverständlich Mitglied bei Facebook, MySpace, LinkedIn oder Xing zu sein. Entstanden sind diese Plattformen, um Menschen mit einander zu verbinden, damit sich Freunde und Kollegen – wenn auch nur im Netz &#8211; wieder treffen. Beim Business-Networking beschreiben wir unseren Lebenslauf, unsere Fähigkeiten und Interessen und hoffen, dass uns jemand einen neuen Job anbietet oder einen netten, nützlichen Kontakt beschert.</p>
<p>Was aber bislang wenig Beachtung findet ist, dass sich aus den einzelnen  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/04/02-bierdosen-gartenzwerge-und-hundesalons-%e2%80%93-das-neue-image-der-unternehmen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Community im Web wächst täglich. Heutzutage ist es ganz selbstverständlich Mitglied bei Facebook, MySpace, LinkedIn oder Xing zu sein. Entstanden sind diese Plattformen, um Menschen mit einander zu verbinden, damit sich Freunde und Kollegen – wenn auch nur im Netz &#8211; wieder treffen. Beim Business-Networking beschreiben wir unseren Lebenslauf, unsere Fähigkeiten und Interessen und hoffen, dass uns jemand einen neuen Job anbietet oder einen netten, nützlichen Kontakt beschert.<span id="more-73"></span></p>
<p>Was aber bislang wenig Beachtung findet ist, dass sich aus den einzelnen Benutzerprofilen auch zwangsläufig Firmenimages entwickeln. Und diese müssen nicht immer mit dem gewünschten Profil des Unternehmens übereinstimmen. Auf dem Karriere-Portal Xing beispielsweise, präsentiert sich ein hochrangiger Mitarbeiter eines großen Unternehmens mit einer Bierdose in der Hand. Irritierend auch die Verbindungen, die zwischen manchen Mitgliedern bestehen: Muss ein Senior Vice President einen Hundesalon-Besitzer als Kontakt bestätigen? Besonders merkwürdig auch die Hobbys einzelner Personen: »2. Preis beim Gartenzwerge-Umschubswettbewerb im schwäbischen Vorland« (notiert von einem Geschäftsführer unter der Rubrik Qualifikationen). Und ein Lufthansa-Pilot fasst seine Interessen in drei Worten zusammen: »Alkohol und Drogen«. Ist natürlich witzig gemeint!</p>
<p>Die Möglichkeit, aus den Angaben der Mitglieder ein Unternehmensprofil auszuwerten nutzt Xing seit Neuestem als Mehrwert für seine Premium-Mitglieder. So ergeben beispielsweise die Mitarbeiter-Profile der Adam Opel AG, dass die Hälfte der Beschäftigten Manager sind und 50% Berufserfahrung haben. Bei der Deutschen Bank AG, Frankfurt haben die Manager laut Xing 35% Berufserfahrung.</p>
<p>Es gibt in manchen Unternehmen sogenannte Brand Manuals, die Vorgaben zur Gestaltung machen – von der Visitenkarten bis zum Interior Design. Wir schlagen vor, diese Vorgaben um das Kapitel Corporate Behavior zu erweitern – zum Beispiel der Entwurf einer Richtlinie für die Kommunikation in Online-Netzwerken, damit in der Online-Welt die Lufthansa nicht zu einem Haufen Trunkenbolde verkommt oder die Krise von Opel auf die fehlende Berufserfahrung geschoben werden kann. </p>
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