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brandview
»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
2. Juli 2010

» Ohh! – ich habe mich verschrieben!

Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgefüllt werden muss, hat eine fünfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unmöglich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null für ein O hält, ins nächste Flugzeug nach Hause gesetzt wird. (weiterlesen…)

10. Juni 2010

» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010

Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler. (weiterlesen…)

27. Mai 2010

» Mehr Schein als Sein – Was kommt nach dem Euro?

Dass es die USA auch zur Supermacht der Schulden gebracht haben, ist wohl jedem klar. Die Zahlen des Defizits bewegen sich in astronomischen Höhen oder können Sie sich 1,75 Billionen vorstellen? Ich jedenfalls weiß auf Anhieb nicht einmal über wie viele Nullen hinter dem Komma wir hier sprechen. Aber dass somit das öffentliche Leben der Amerikaner zu 40% auf Pump finanziert wird, zeigt das Ausmaß des Dilemmas schon deutlicher. (weiterlesen…)

12. Mai 2010

» Alt, Katze, Senf – Unsere Städte auf der Expo Shanghai

Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist fünfmal so groß wie das Expo-Gelände in Hannover – mehr Teilnehmer als jemals zuvor, nämlich 250. Mit geschätzten 40 Milliarden Euro verschlang diese Weltausstellung auch mehr Gelder, als all ihre Vorgänger. (weiterlesen…)

22. April 2010

» Trotz Vulkanasche, Aufschwung in Sicht – ein Besuch auf der Hannover Messe

Die Stimmung ist gut, denn der Aufschwung naht. Waren es doch gerade die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik, die unter den Folgen der Finanzkrise am meisten zu leiden hatten, zeigen sie sich auf der Hannover Messe dieser Tage zuversichtlich. Mehr als 4800 Unternehmen, davon fast die Hälfte aus dem Ausland, präsentieren sich noch bis Freitag auf der größten Messe für Industriegüter. (weiterlesen…)

8. April 2010

» Droht Apple die Vertreibung aus dem Paradies?

Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben am 01. April 1976 Apple Computer gegründet. Darüber, warum das Unternehmen heißt, wie es heißt, gibt es mehrere Theorien. Zum Beispiel, weil Steve Jobs unbedingt im Telefonbuch vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ATARI stehen wollte. Oder, weil Steve Jobs damals nur Obst im Sinn hatte, er war Frutarier. »Ich drohte, das Unternehmen Apple Computer zu nennen, falls bis fünf Uhr niemanden ein interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der Name blieb.«, so wird er auf Wikipedia zitiert. (weiterlesen…)

25. März 2010

» Rot ist die Liebe, gelb ist die Post – Farben als Erfolgsfaktoren

Fragt man Mädchen im Kindergartenalter nach ihrer Lieblingsfarbe, antworten 99,9 Prozent Rosa. Würde man sie und ihre Mütter darauf hinweisen, dass noch vor gar nicht allzu langer Zeit Rosa die Babyfarbe für den Stammhalter, also den Jungen war, würden sie wahrscheinlich allesamt die Nasen rümpfen. Denn wer weiß schon, dass der Siegeszug des weiblichen Rosa erst nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen hat. Kaum auszudenken, wie unsere Gesellschaft sich heute kleiden würde, hätte sich Pink für Jungen durchgesetzt – da die kräftigere Farbe, die für Jungen geeignete sei –, wie das amerikanische ›Ladies Home Journal‹ 1918 behauptete. (weiterlesen…)

11. März 2010

» Der elektrische Hundehaufen – Audi’s Fauxpas beim Naming

Einen passenden, sinnfälligen Namen für ein neues Produkt oder ein neues Auto-Modell zu finden, ist nicht einfach. Ein Name soll Assoziation auslösen und den Kern des Produktes treffen, Vertrauen vermitteln und am besten alle positiven Eigenschaften transportieren. Doch selbst den hochdotierten Experten auf diesem Gebiet passieren immer wieder Fauxpas, die genau das Gegenteil bewirken. (weiterlesen…)

25. Februar 2010

» Markenzauber: Über das Verschwinden der Unternehmensnamen

»Der hellste Stern ist immer noch der von Mercedes« – hieß es in der Werbung von 1929. Damals stand auf dem Plakat der Markenname noch neben dem Stern. Bereits in den 50er Jahren entkoppelte der schwäbische Autobauer erstmals, wenn auch nur vorübergehend, die Wort- und Bildmarke in der Werbung. Aus heutiger Sicht geradezu eine Pionierleistung im Bereich der Markenführung. Es gibt ein Plakat, auf dem hinter einem riesigen Mercedes-Stern Verkehrspolizisten aus aller Welt – mal mit Tropenhelm, mal mit Lederhosen-Latz oder auch mal mit Bobby-Helm zu sehen sind und darunter steht ›IHR GUTER STERN AUF ALLEN STRASSEN‹. (weiterlesen…)

11. Februar 2010

» Was ist eine Kulturhauptstadt?

RUHR 2010 ist, neben Istanbul und Pécs, dieses Jahr Kulturhauptstadt. Um ›Kulturhauptstadt‹ zu verstehen, sollten wir diesen Begriff – schnipp-schnapp – einfach in zwei Teile schneiden, und dessen Bedeutung klären. Cultura – das meint ›Beackern‹, ›Pflegen‹, ›Verfeinern‹. Kultur ist im Allgemeinen die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Sie ist der sinnlich erfahrbare Ausdruck des Miteinander-Kommunizierens und Handelns, einschließlich der Rituale und Kulte. Den vollkommenen Ausdruck findet die Kultur in der Hochkultur – der Musik, den bildenden Künsten, dem Tanz u.v.m. So oder so ähnlich habe ich das mal gelesen und frei interpretiert. (weiterlesen…)

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