brandview
»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
6. Oktober 2011

» Bier für den Nachwuchs

Manch Politiker fabuliert schon von der Vollbeschäftigung und in vielen Regionen ist die Arbeitslosenquote tatsächlich auf einem historischen Tiefstand angekommen. So wird es für Unternehmen zusehends schwieriger Nachwuchs- und Fachkräfte für sich zu gewinnen und diese zu halten. Der demographische Wandel tut in den nächsten Jahren sein übriges.

Es liegt nahe, dass fortschrittliche Unternehmen das Personal-Marketing längst zur Chefsache erklärt haben. (weiterlesen…)

1. August 2011

» Werbung – die Macht sei mit Dir!

»Werbung dient sowohl der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken«, heißt es auf Wikipedia. Außerdem bescheinigt der Autor gleichen Artikels dem Unternehmen Dr. Oetker »mit Einführung des Backpulvers die Geburtsstunde des europäischen Marketings«.

Mittlerweile muss das Triebmittel nicht mehr beworben werden, jetzt geht es um Pizza, Pudding und Kuchen. So professionell die Spots und Printkampagnen auch umgesetzt werden, besonders kreativ und unterhaltsam kommen sie nicht daher – kein Wunder also, dass Dr. Oetker auch in diesem Jahr bei der Preisverleihung der deutschen Art Directors Club-Nägel leer ausgegangen ist. Der Baumarkt Hornbach hingegen konnte (weiterlesen…)

1. August 2011

» Billich willich – richtig sparen mit Verdruss!

»Groupon heißt der neue Star im Internet« schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mit einer großen Auszeichnung, dem so genannten ›e-Star 2011-Award‹ durfte kürzlich der Groupon-Geschäftsführer Deutschland, Dr. Daniel P. Glasner, nach Hause gehen. Er wurde mit dem Preis im Rahmen des Online-Handelskongresses in Wiesbaden zum ›Entrepreneur 2011‹ gewählt.

Als Geschäftsführer des deutschen Ablegers von Groupon – der generische Name setzt sich aus ›Gruppe‹ und ›Coupon‹ zusammen – lenkt er die Geschicke des weltweit agierenden und laut Forbes-Magazin »dem am raschesten wachsenden Web-2.0-Unternehmens« seit gut eineinhalb Jahren. 2008 im amerikanischen Chicago gegründet, beschäftigt der Konzern mittlerweile mehr als 5000 Mitarbeiter und macht (weiterlesen…)

27. Januar 2011

» Über den grünen Klee gelobt

»Ein grünes und nachhaltiges Europa sei essentiell für die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Bürger«, begründete 2006 der ehemalige Bürgermeister Tallins seine Initiative für die Verleihung des Umwelttitels. Vielleicht wollte er den Tourismus ankurbeln, vielleicht stand er unter dem Schock-Einfluß anlässlich des 20. Jahrestages des Tschernobyl-Unfalls, vielleicht ist er aber einfach nur ein Idealist. Jetzt, da Tallin, übrigens die Hauptstadt Estlands, Kulturhauptstadt 2011 ist, ist der Bürgermeister jedenfalls ein anderer – das aber nur am Rande und zurück nach Hamburg. Denn unsere schöne Stadt an der Elbe trägt in diesem Jahr, als zweite Stadt überhaupt, den Titel ›Umwelthauptstadt Europas‹. (weiterlesen…)

9. Dezember 2010

» Für Sie den Tilsiter, lieber Herr Müller?

Möchten Sie von jedem x-beliebigen Hinz und Kunz ›identifiziert‹ und mit Namen angesprochen werden? Sicher mag es dem ein oder anderen im ersten Moment schmeicheln, wenn ihn die Verkäuferin an der Käsetheke mit Namen anspricht und einen mundgerechten Würfel seiner Lieblingssorte bereits unter die Nase hält, aber spätestens beim genüsslichen Daraufherumkauen kommt Verwunderung, gar Panik auf – woher kennt die mich? (weiterlesen…)

11. November 2010

» ISO 10668: Wie viel ist Ihre Marke wert?

Der Markenwert ist für viele Unternehmen zu einer der wichtigsten bilanzrelevanten Kennziffern geworden. Aber, wie wird eigentlich der Wert einer Marke ermittelt? Ich werfe regelmäßig einen Blick auf das Ranking der ›Best Global Brands‹ – übrigens auch in 2010 angeführt von Coca Cola – doch welche Kriterien genau die ›Top 100‹ bestimmen, und wie das Sinken und Steigen der angenommenen Werte entsteht, bleibt im Verborgenen. (weiterlesen…)

15. Oktober 2010

» Pito loki supa – Sprache 2.0

"Ein spannendes Experiment" nennt es Christoph Bartneck, Professor für Industriedesign an der Technischen Uni Eindhoven, wenn im nächsten Jahr 20 Kinder der Internationalen Schule ROILA erlernen, um ihre Lego-Roboter damit zu steuern. Neigen die Holländer neuerdings zum tiefstapeln? Professor Bartneck ist immerhin Erfinder der neuen Kunstsprache, die eine reibungslose und verzögerungsfreie Kommunikation mit Androiden, den künftigen Helfern des Alltags möglich machen wird. Denn es ist doch geradzu revolutionär in Zukunft seinem Hausroboter (seinem Altenpfleger?) nicht nur einfache Befehle zu erteilen, sondern sich mit ihm zu verständigen, zu unterhalten, ihn am eigenen Leben teilhaben zu lassen. (weiterlesen…)

9. September 2010

» Besser schlecht geklaut als gut selbstgemacht

Das dachten wahrscheinlich die Experten von der Werbeagentur Jung von Matt bei der Entwicklung des neuen 80.000 EUR teuren Logos für die Südhessische Energie AG (HSE). Wenn man in der Jägersprache von einer Dublette spricht, meint man, mit einem doppelläufigem Gewehr zwei Tiere unmittelbar hintereinander erlegt zu haben – ein gar erfreuliches Ereignis, wenn man Jäger ist. (weiterlesen…)

12. August 2010

» Käufliche Liebe – Von Handschmeichlern und Geburtszangen

„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“. (weiterlesen…)

22. Juli 2010

» Der Tanz um den goldenen Hasen

Lindt vs. Riegelein – der Streit um die Verwechselungsgefahr der Schokoladen-Osterhasen geht weiter. Hier geht es nicht nur um eine markenrechtliche Grundsatzfrage, nein, hier geht es um Geld, nämlich um 450.000 Euro. (weiterlesen…)

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