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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; BMW</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Wer liefert den ersten Voltwagen?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>›Wir können auch anders‹ – das stellen die Autobauer derzeit bei der Automesse im amerikanischen Detroit unter Beweis. In diesem Jahr stehen nicht, wie sonst üblich, spritschluckende Riesen-Pickups, extravagante Sportflitzer oder futuristische Flagschiffe im Vordergrund. Es sind die kleinen Fahrzeuge, die Hybriden und die Elektroautos. Fast alle Unternehmen präsentieren Modelle mit alternativer Antriebskraft. Doch wem wird es als Erstem gelingen, Elektroautos in Serie zu bauen und bezahlbar auf den Markt zu bringen? Deutschlands Verkehrsminister, Peter Rammsauer, ist optimistisch, er will  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/01/21/%c2%bb-wer-liefert-den-ersten-voltwagen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>›Wir können auch anders‹ – das stellen die Autobauer derzeit bei der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.naias.com/photo-tour/image-gallery.aspx">Automesse im amerikanischen Detroit</a> unter Beweis. In diesem Jahr stehen nicht, wie sonst üblich, spritschluckende Riesen-Pickups, extravagante Sportflitzer oder futuristische Flagschiffe im Vordergrund. Es sind die kleinen Fahrzeuge, die Hybriden und die Elektroautos. Fast alle Unternehmen präsentieren Modelle mit alternativer Antriebskraft. Doch wem wird es als Erstem gelingen, Elektroautos in Serie zu bauen und bezahlbar auf den Markt zu bringen? Deutschlands Verkehrsminister, Peter Rammsauer, ist optimistisch, er will <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.bmvbs.de/Presse/Reden-Interviews-,1794.1108743/Regierungserklaerung-vom-11.-N.htm">Deutschland zum Technologieführer bei Elektroautos</a> machen. <span id="more-369"></span></p>
<p>Doch mit der Technologieführerschaft ist das so eine Sache. Denn auch Quereinsteiger und No-Brands können Marktführer werden. Das bewies Apple. Zwar hatten sich die Amerikaner längst einen Namen im Computerbereich gemacht und mit dem iPod neue Maßstäbe gesetzt, aber die Einführung des iPhone 2007 bescherte Apple nicht nur grandiose Umsätze, sondern schaffte auch ein starkes, positives Image und die Poleposition im Smartphone-Segment, dem andere Hersteller bis dato vergeblich nacheifern.</p>
<p>Es gilt also: Wann immer eine Markteintrittsbarriere besonders niedrig und ein Segment noch nicht besetzt ist, haben es Unternehmen, die noch unbekannt oder die in diesem Bereich nicht etabliert sind leicht, mitzumischen. Übertragen auf die Automobilbranche bedeutet das, Energieversorger, Batteriehersteller oder gar Lifestyle-Anbieter könnten es Mercedes, VW und Co. schwer machen, einen führenden Platz im Marktsegment der Elektroautos zu ergattern. Denn die benötigte Technologie ist, abgesehen von den Akkus, weitaus weniger aufwendig. Keine großer Otto-Motor, kein Getriebe, kein Katalysator. Auch die Vertriebswege könnten neue sein. Wer braucht schon Autohäuser, wenn im Internet mit 14-tägigem Rückgaberecht bestellt werden kann? Und die bislang teuren Wartungsintervalle führt der Käufer zukünftig vielleicht über einen einfachen Komponentenwechsel selber durch. </p>
<p>Die vorhandene Kompetenz und das aufgebaute Image der großen Autobauer zählt für den Käufer im Rennen um die Poleposition auf dem Markt der Ökoautos herzlich wenig. Jetzt heißt es, das Feld der Elektro-Mobile mit hoch innovativen, nutzerfreundlichen Lösungen zu besetzen. Die Entscheidung, ob eine neue Marke dafür kreiert wird, wie es vor gut zehn Jahren Mercedes mit SMART gemacht hat, oder aber unter der bestehenden Dachmarke neue Modelle gebaut werden, muss jedes Unternehmen für sich treffen. Aber bald, sehr bald. Denn jetzt muss der Innovationshunger der umweltbewussten Bevölkerung befriedigt werden. Wer will schon ständig Imageanzeigen der Automobilkonzerne über deren künftige E-Modelle sehen, aber in der Fachpresse lesen, dass dies 2011 oder vielleicht auch erst 2015 der Fall sein wird.</p>
<p>Und trotz der Angst, die eigenen Modellreihen mit Otto-Motor durch Elektro-Automobile zu kannibalisieren und des Wunsches eine maximale Rendite zu erzielen, sollten die Preise bezahlbar bleiben – gerade auch in der Zeit nach der Krise. Als erstes serienmäßig gebautes Elektroauto der Welt konnte sich der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.teslamotors.com/design/gallery-body.php">Tesla Roadster</a> noch einen Preis von 100.000 € erlauben. Falls aber Volkswagen auf die Idee kommt einen Elektro-Polo zum Preis des aktuellen Passats auf den Markt zu bringen, könnte es schnell passieren, dass sich die Geschichte ›umgekehrt wiederholt‹: Mit einem der ersten Joint-Ventures brachte Volkswagen vor 25 Jahren westliche Automobil-Technolgie nach China. Der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.byd.com/showroom.php?car=e6">chinesische Auto- und Batterieherstellers BYD</a> (Buildt Your Dreams) will nun dieses Jahr mit seinem Model ›e6‹ einen Elektro-Kompakt-Van mit praxistauglicher Reichweite und schneller Wiederaufladung für unter 30.000 € in China auf den Markt bringen und dann exportieren. – Der Elektro-Volkswagen aus der Volksrepublik?</p>
<p>Man darf gespannt sein, wer die Marktführerschaft übernimmt: Tesla, BYD, Duracell, Apple, vielleicht sogar die <a class="gruen" target="_blank" href="http://4U.luis.de/">Luis AG aus Ahrensburg mit ihrem Luis 4U</a> oder am Ende doch Mercedes, BMW, VW &#038; Co.?</p>
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		<title>» Umzugskisten und Sonnenblumen &#8211; die Marken der Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wenn wir am 27. September unser Kreuzchen auf den Wahlzettel setzen, dann tun wir das hoffentlich aus Überzeugung. Aus Überzeugung den Kandidaten mit den schlagkräftigsten Argumenten zu wählen oder weil wir hinter einer Partei und ihren Werten stehen. Aber sehen wir eine Partei wie eine Marke, mit der wir uns identifizieren, deren Prestige und Symbolkraft unsere Entscheidung maßgeblich beeinflussen kann? Wahrscheinlich eher nicht. </p>
<p>Also betrachten wir doch einmal unsere Parteien nicht unter dem Aspekt, wer hat die größten Sympathieträger und  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/08/27/08-umzugskisten-und-sonnenblumen-die-marken-der-politik/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir am 27. September unser Kreuzchen auf den Wahlzettel setzen, dann tun wir das hoffentlich aus Überzeugung. Aus Überzeugung den Kandidaten mit den schlagkräftigsten Argumenten zu wählen oder weil wir hinter einer Partei und ihren Werten stehen. Aber sehen wir eine Partei wie eine Marke, mit der wir uns identifizieren, deren Prestige und Symbolkraft unsere Entscheidung maßgeblich beeinflussen kann? Wahrscheinlich eher nicht. <span id="more-60"></span></p>
<p>Also betrachten wir doch einmal unsere Parteien nicht unter dem Aspekt, wer hat die größten Sympathieträger und die populärsten Themen am Start, sondern als eine Marke, mit Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmalen.<br />
Baut sich bei führenden Marken, die auch nur aus drei Buchstaben bestehen, wie BMW, SAP oder WMF ein klares Bild auf, tun wir uns bei CDU, SPD, FDP und Co. schon schwerer.</p>
<p>Doch was fällt uns ein, wenn wir an CDU denken? Die Partei der Kanzlerin und Helmut Kohls, konservativ und äh&#8230; Vielleicht sollten an dieser Stelle – bevor noch länger über mögliche Eigenschaften Deutschlands mitgliederstärksten Partei gegrübelt wird – kurz die Funktionen von Marken zusammengefasst werden: 1. Marken geben Information und Orientierung; 2. Marken schaffen Vertrauen und 3. Marken transportieren Werte und wirken identitätsstiftend. Und für eine Marke steht bekanntlich das Logo. Ein Logo der SPD ist momentan ein roter Karton, vermutlich ein Umzugskarton. Was wollen die Sozialdemokraten damit aussagen? Wir haben gepackt! Wir ziehen aus!?</p>
<p>Um eine Marke langfristig zu etablieren wird sie kontinuierlich aufgebaut und gepflegt &#8211; ein Vorgehen, das viele erfolgreiche Unternehmen beherzigen. Doch die Parteien scheinen davon abgekommen zu sein. Sie richten sich vor jeder Wahl neu aus und passen ihr Erscheinungsbild dem Wahlversprechen an. Ihre Identität ist ihr Wahlversprechen! Und so entstehen dann Plakate, wie das von der Berliner CDU-Kandidatin Vera Lengsfeld – an der Seite von Angie Merkel, beide mit üppigem Dekolleté und der Unterschrift „<a target="_blank" href="http://waehltvera.wordpress.com/veras-plakat/">Wir haben mehr zu bieten“.</a> Aber wollen wir das sehen? Die Hülle ist zwar prall gefüllt, aber mit welchen Inhalten, mit welchen Werten?</p>
<p>Ich habe das Gefühl, einzig die Grünen haben eine klare Position. Sie führen seit Beginn ihrer politischen Arbeit 1980 die Sonnenblume in ihrem Logo und schreiben sich bis heute vor allem Ökologie auf die Fahne. Bei ihnen verderben einzig zu viele Köche den Vollkornbrei.<br />
27.08.09<br />
Aber zu Gute halten möchte ich den Parteien an dieser Stelle, dass auf deren Internetseiten zumindest die Logos zum Download bereitgestellt werden. Und die CDU bietet nicht nur einen „Style Guide“, sondern auch &#8211; vielleicht etwas versteckt – unter der Überschrift <a target="_blank"  href="http://www.cdu.de/service/35_19920.htm">„Die CI der CDU“</a> eine Powerpoint-Präsentation. Ob sich hier die verloren vermutete Identität versteckt und ob potentielle Wähler auch CI als Corporate Identity identifizieren und richtig übersetzen können? Wir bezweifeln es.</p>
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