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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; Apple</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Käufliche Liebe – Von Handschmeichlern und Geburtszangen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“.</p>
<p>Renommierte Designpreise gibt es allein in Deutschland drei. Neben dem red dot noch den IF Award und den Designpreis Deutschland. Letzteren gibt es bereits seit 1969. Er wird vom Wirtschaftsministerium vergeben und der ›Rat für Formgebung‹ entscheidet, wer für den Preis nominiert und  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/08/12/%c2%bb-kaufliche-liebe-%e2%80%93-von-handschmeichlern-und-geburtszangen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“.<span id="more-500"></span></p>
<p>Renommierte Designpreise gibt es allein in Deutschland drei. Neben dem <a href="http://www.red-dot.de/" target="_blank">red dot</a> noch den <a href="http://www.ifdesign.de/" target="_blank">IF Award</a> und den <a href="http://www.designpreis.de/" target="_blank">Designpreis Deutschland</a>. Letzteren gibt es bereits seit 1969. Er wird vom Wirtschaftsministerium vergeben und der ›Rat für Formgebung‹ entscheidet, wer für den Preis nominiert und prämiert wird. Die Unternehmen können sich also nicht, wie beispielsweise beim red dot, bewerben.</p>
<p>Aber auch ein Designpreis bringt kein Preisgeld mit sich, sondern ist mit Zahlungen verbunden. Und die steigen im Falle einer red dot Auszeichnung noch um einiges. Denn nicht nur die Bewerbung für den roten Punkt schlägt derzeit mit 90 bis zu 300 € pro Exponat zu Buche, nein, als Preisträger müssen weitere ca. 1000 € für den Jahrbucheintrag gezahlt werden. Es gilt also: Je mehr Preisträger, desto mehr Einnahmen. Da liegt die Verführung nahe, ordentlich rote Punkte zu vergeben.</p>
<p>Ein Designpreis hat sich als echtes Marketinginstrument bewährt. Allein Apple hat in den letzten vier Jahren <a href="http://de.red-dot.org/2866.html?&amp;cHash=d8c0af4f8faac1df53880e8763ddd441&amp;company=3413" target="_blank">36 red dots</a> errungen. Prämiertes Design als Rendite-Maximierer, nur so ist zu erklären, dass die Anzahl der zahlenden Bewerber allein für die Kategorie Produktdesign in diesem Jahr um über 30% gestiegen ist.</p>
<p>Und so kommt es dann, dass immer neue Kategorien und Preise vergeben werden. Mittlerweile gibt es sogar einen eigenen Preis für Wohnwagen – den <a href="http://de.red-dot.org/4116.html" target="_blank">caravaning design award</a>.</p>
<p>Zeigte sich im letzten Jahr bei den red dot Gewinnern noch, dass Nachhaltigkeit, ich nannte es grünes Design, die Nase vor hatte, so erkenne ich auf Anhieb in 2010 keine Gemeinsamkeiten, außer vielleicht Kurioses oder Mut zur Namensgebung.</p>
<p>Erstmals in der Geschichte des renommierten Designpreises red dot wurde in der Kategorie ›Sport und Spiele‹, gleich unter dem Babyspielzeug gelistet, ein batteriebetriebenes Gerät namens <a href="http://de.red-dot.org/2813.html?&amp;cHash=42d981b5bab24c31f55af7efb0b8e93e&amp;detail=6955" target="_blank">„Better than chocolate“</a> ausgezeichnet, für mehr „Abwechslung“, ebenfalls lila, der Handschmeichler <a href="http://de.red-dot.org/2813.html?&amp;cHash=56a0addb595c9ecb273db7a474b87b9b&amp;detail=7032" target="_blank">Zini Deux</a>.</p>
<p>Dass mittlerweile auch <a href="http://de.red-dot.org/2796.html?&amp;cHash=9f94111615593779bc6f1c5c8f2369d5&amp;detail=7372" target="_blank">Geburtszangen</a> und <a href="http://de.red-dot.org/2796.html?&amp;cHash=93ad40393737d9434e03dda47d784cdc&amp;detail=7325" target="_blank">Einwegurinale</a> den red dot erhalten, finde ich mehr als fraglich. So sollte doch beim Design die Bedienbarkeit im Vordergrund stehen, gerade bei Gebrauchsgegenständen, und erst dann die Optik folgen – „Form follows Function“. Schön sich vorzustellen, wie die Jury die Funktionsfähigkeit dieser Utensilien getestet hat&#8230;</p>
<p>Als Designagentur freut es uns natürlich, dass immer mehr Produkte aus dem B2B-Bereich prämiert werden. So wurde <a href="http://de.red-dot.org/3538.html" target="_blank">Hilti</a> mit 11 Preisen für seine Sägen, Hämmer &amp; Co. als <a href="http://de.red-dot.org/3538.html" target="_blank">design team of the year</a> ausgezeichnet – nach Tupperware im letzten Jahr.</p>
<p>Sind wir also gespannt, was im nächsten Jahr so alles prämiert wird. Wie wäre es mal mit Zebrastreifen, Verkehrsschildern, Toilettenpapier oder Spültabs.</p>
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		<title>» Droht Apple die Vertreibung aus dem Paradies?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 12:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben am 01. April 1976 Apple Computer gegründet. Darüber, warum das Unternehmen heißt, wie es heißt, gibt es mehrere Theorien. Zum Beispiel, weil Steve Jobs unbedingt im Telefonbuch vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ATARI stehen wollte. Oder, weil Steve Jobs damals nur Obst im Sinn hatte, er war Frutarier. »Ich drohte, das Unternehmen Apple Computer zu nennen, falls bis fünf Uhr niemanden ein interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/04/08/%c2%bb-droht-apple-die-vertreibung-aus-dem-paradies/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben am 01. April 1976 Apple Computer gegründet. Darüber, warum das Unternehmen heißt, wie es heißt, gibt es mehrere Theorien. Zum Beispiel, weil Steve Jobs unbedingt im Telefonbuch vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ATARI stehen wollte. Oder, weil Steve Jobs damals nur Obst im Sinn hatte, er war Frutarier. »Ich drohte, das Unternehmen Apple Computer zu nennen, falls bis fünf Uhr niemanden ein interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der Name blieb.«, so wird er auf Wikipedia zitiert.<span id="more-442"></span></p>
<p>Wie dem auch sei, heute zählt der Markenname zu den erfolgreichsten weltweit und belegt laut <a href="http://www.millwardbrown.com/sites/optimor/media/pdfs/en/brandZ/brandZ-2009-report.pdf">Marktforschungsinstitut Millward Brown</a> Rang 6.</p>
<p>Eine gewisse Affinität zum Apfel brachte auch Jef Raskin, Mitglied des Designerteams mit. Ihm ist es zu verdanken, dass 1984 die ersten Personal Computer von Apple als Macintosh oder kurz Mac vorgestellt wurden, frei nach seiner Apfel-Lieblingssorte. Hierbei handelt es sich übrigens um eine rotbackige, leicht säuerliche Sorte, die vor allem in Neuengland vorkommt.</p>
<p>Doch wie kam das kleine ›i‹ vor die Apple-Geräte? Die erste Generation kam 1998 auf den Markt, allen voran der bondi-blue iMac. In einem Interview erzählt der <a href="http://www.cultofmac.com/20172/20172">Creative Director der Apple-Agentur</a>, Ken Segall, dass er es war, der Steve Jobs von dem ›i‹ überzeugen konnte. ›i‹ steht ihm zufolge für Internet, individual, für imaginative (einfallsreich) und soll bei weiteren internetfähigen Apple-Produkten im Namen geführt werden.</p>
<p>Eine weitere echte Innovation war Apple 2001 mit dem iPod gelungen. Zwar war die erste Generation noch nicht internetfähig, aber seit der Kombination mit iTunes wird Musik verwaltet und kann legal im Web heruntergeladen werden.</p>
<p>Mit dem iPhone gelang dem Unternehmen 2007 die Eroberung eines neuen Marktes in der Telekommunikation. Das Smartphone ist an den iPod Touch angelehnt und heute in 86 Ländern erhältlich.</p>
<p>Und nun das iPad: Im Mai ist es hoffentlich soweit. Dann können auch wir in Deutschland endlich das, was wir schon seit fast zehn Jahren mit unseren alten Laptops können: W-Lan surfen. Toll! Aber es ist ja erst der Anfang der tastaturlosen Geräte-Generation im mobile computing.</p>
<p>Für Apple hingegen könnte es bald das Ende eines aus dem Ruder gelaufenen Product Brandings sein. Mittlerweile hat Apple, sehr wahrscheinlich ungewollt, drei Dachmarken im Markt profiliert. Nämlich ›Apple‹, ›Mac‹ und ›i‹. Unter diesen summieren sich dann Hard- und Software-Komponenten wie MacBook, Xserve, MacPro, Mac mini, Mobile me, Time Capsule, iPod, iMac, iLife, Mac OSX, Magic Mouse, Apple TV, iPod Shuffle, AirPort Express, Safari, etc. Tja, weg ist die Orientierung im Kreuz und Quer der lateralen Markenführung und vielleicht auch die Vorstellung, wofür Apple heute steht. Und dann folgt die Vertreibung aus dem Paradies der Umsatzerlöse. Warten wir, bis es kracht!</p>
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		<title>» Wer liefert den ersten Voltwagen?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>›Wir können auch anders‹ – das stellen die Autobauer derzeit bei der Automesse im amerikanischen Detroit unter Beweis. In diesem Jahr stehen nicht, wie sonst üblich, spritschluckende Riesen-Pickups, extravagante Sportflitzer oder futuristische Flagschiffe im Vordergrund. Es sind die kleinen Fahrzeuge, die Hybriden und die Elektroautos. Fast alle Unternehmen präsentieren Modelle mit alternativer Antriebskraft. Doch wem wird es als Erstem gelingen, Elektroautos in Serie zu bauen und bezahlbar auf den Markt zu bringen? Deutschlands Verkehrsminister, Peter Rammsauer, ist optimistisch, er will  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/01/21/%c2%bb-wer-liefert-den-ersten-voltwagen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>›Wir können auch anders‹ – das stellen die Autobauer derzeit bei der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.naias.com/photo-tour/image-gallery.aspx">Automesse im amerikanischen Detroit</a> unter Beweis. In diesem Jahr stehen nicht, wie sonst üblich, spritschluckende Riesen-Pickups, extravagante Sportflitzer oder futuristische Flagschiffe im Vordergrund. Es sind die kleinen Fahrzeuge, die Hybriden und die Elektroautos. Fast alle Unternehmen präsentieren Modelle mit alternativer Antriebskraft. Doch wem wird es als Erstem gelingen, Elektroautos in Serie zu bauen und bezahlbar auf den Markt zu bringen? Deutschlands Verkehrsminister, Peter Rammsauer, ist optimistisch, er will <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.bmvbs.de/Presse/Reden-Interviews-,1794.1108743/Regierungserklaerung-vom-11.-N.htm">Deutschland zum Technologieführer bei Elektroautos</a> machen. <span id="more-369"></span></p>
<p>Doch mit der Technologieführerschaft ist das so eine Sache. Denn auch Quereinsteiger und No-Brands können Marktführer werden. Das bewies Apple. Zwar hatten sich die Amerikaner längst einen Namen im Computerbereich gemacht und mit dem iPod neue Maßstäbe gesetzt, aber die Einführung des iPhone 2007 bescherte Apple nicht nur grandiose Umsätze, sondern schaffte auch ein starkes, positives Image und die Poleposition im Smartphone-Segment, dem andere Hersteller bis dato vergeblich nacheifern.</p>
<p>Es gilt also: Wann immer eine Markteintrittsbarriere besonders niedrig und ein Segment noch nicht besetzt ist, haben es Unternehmen, die noch unbekannt oder die in diesem Bereich nicht etabliert sind leicht, mitzumischen. Übertragen auf die Automobilbranche bedeutet das, Energieversorger, Batteriehersteller oder gar Lifestyle-Anbieter könnten es Mercedes, VW und Co. schwer machen, einen führenden Platz im Marktsegment der Elektroautos zu ergattern. Denn die benötigte Technologie ist, abgesehen von den Akkus, weitaus weniger aufwendig. Keine großer Otto-Motor, kein Getriebe, kein Katalysator. Auch die Vertriebswege könnten neue sein. Wer braucht schon Autohäuser, wenn im Internet mit 14-tägigem Rückgaberecht bestellt werden kann? Und die bislang teuren Wartungsintervalle führt der Käufer zukünftig vielleicht über einen einfachen Komponentenwechsel selber durch. </p>
<p>Die vorhandene Kompetenz und das aufgebaute Image der großen Autobauer zählt für den Käufer im Rennen um die Poleposition auf dem Markt der Ökoautos herzlich wenig. Jetzt heißt es, das Feld der Elektro-Mobile mit hoch innovativen, nutzerfreundlichen Lösungen zu besetzen. Die Entscheidung, ob eine neue Marke dafür kreiert wird, wie es vor gut zehn Jahren Mercedes mit SMART gemacht hat, oder aber unter der bestehenden Dachmarke neue Modelle gebaut werden, muss jedes Unternehmen für sich treffen. Aber bald, sehr bald. Denn jetzt muss der Innovationshunger der umweltbewussten Bevölkerung befriedigt werden. Wer will schon ständig Imageanzeigen der Automobilkonzerne über deren künftige E-Modelle sehen, aber in der Fachpresse lesen, dass dies 2011 oder vielleicht auch erst 2015 der Fall sein wird.</p>
<p>Und trotz der Angst, die eigenen Modellreihen mit Otto-Motor durch Elektro-Automobile zu kannibalisieren und des Wunsches eine maximale Rendite zu erzielen, sollten die Preise bezahlbar bleiben – gerade auch in der Zeit nach der Krise. Als erstes serienmäßig gebautes Elektroauto der Welt konnte sich der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.teslamotors.com/design/gallery-body.php">Tesla Roadster</a> noch einen Preis von 100.000 € erlauben. Falls aber Volkswagen auf die Idee kommt einen Elektro-Polo zum Preis des aktuellen Passats auf den Markt zu bringen, könnte es schnell passieren, dass sich die Geschichte ›umgekehrt wiederholt‹: Mit einem der ersten Joint-Ventures brachte Volkswagen vor 25 Jahren westliche Automobil-Technolgie nach China. Der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.byd.com/showroom.php?car=e6">chinesische Auto- und Batterieherstellers BYD</a> (Buildt Your Dreams) will nun dieses Jahr mit seinem Model ›e6‹ einen Elektro-Kompakt-Van mit praxistauglicher Reichweite und schneller Wiederaufladung für unter 30.000 € in China auf den Markt bringen und dann exportieren. – Der Elektro-Volkswagen aus der Volksrepublik?</p>
<p>Man darf gespannt sein, wer die Marktführerschaft übernimmt: Tesla, BYD, Duracell, Apple, vielleicht sogar die <a class="gruen" target="_blank" href="http://4U.luis.de/">Luis AG aus Ahrensburg mit ihrem Luis 4U</a> oder am Ende doch Mercedes, BMW, VW &#038; Co.?</p>
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		<title>» Wendelin, Steve und Adolf: Unternehmerimage vs. Unternehmensimage</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/30/06-wendelin-steve-und-adolf-unternehmerimage-vs-unternehmensimage/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg von mindestens 10 Milliarden Euro. Er wurde Deutscher Manager des Jahres 1994 und 2008 Europa-Manager des Jahres. Wendelin Wiedeking wurde eine Identifikationsfigur für die Marke Porsche. Er ist einer der erfolgreichsten Macher-Typen, einer der das Risiko liebt und keine Gefahren scheut, ganz im Sinne der Porsche-Käufer. <span id="more-64"></span></p>
<p>Doch was, wenn die Weste des Vorstands Flecken bekommt, färbt das nicht auch auf das Unternehmensimage ab? Sollte ein Unternehmen nicht besser seine Marke als seine Führungskraft stärken? Das passiert nun hoffentlich, wenn Porsche als zehntes Unternehmen innerhalb des zukünftigen <a target="_blank" href="http://de.reuters.com/article/idDEBEE56S02220090729">Auto-Union-Konzerns</a> geführt wird. Mitarbeitern und Fans von Porsche bleibt zu wünschen, dass die Kraft der Marke &#8211; ähnlich der von Audi &#8211; bestehen bleibt. Doch wer weiß das heute schon. </p>
<p>Dass die enge Verknüpfung von Produkt- und Manager-Identitäten Risiken birgt, weiß man auch bei Apple. Das amerikanische Anlegermagazin Barron’s schätzt, dass das Unternehmen Einbußen von etwa 10% des Jahresumsatzes in Kauf nehmen müsste, würde Gründer Steve Jobs Apple den Rücken kehren. Darum hat Apple in den letzten Jahren seine Kommunikation verstärkt auf innovative Produkte ausgerichtet. Heute stehen iPhone, iPod und iTunes für das Unternehmen Apple Inc.</p>
<p>Selbst wenn ein Unternehmen den Namen seines Vorstandsvorsitzenden trägt wie bei der Fielmann AG oder &#8211; wie bei Adidas &#8211; der Spitz- und Nachname des Gründers Pate stand, steht klar das Unternehmensimage im Vordergrund und nicht das einer einzelnen Person. Und darum geht es. Denn wer würde heute gern mit Sportschuhen von Adolf Dassler herumlaufen?</p>
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