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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; Adidas</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.</p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.<span id="more-478"></span></p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich aus der internationalen Abkürzung des Landes am Kap ZA und kumi, was gleich in mehreren afrikanischen Sprachen zehn bedeutet, zusammen. Das drollige Tierchen sorgte schon vorab für Aufregung. Das Plüschtier soll in China unter unwürdigen Bedingungen gefertigt werden, die Produktion wurde zeitweise sogar eingestellt. Mal gucken, ob sich Zakumi trotzdem besser verkaufen wird als sein Vorgänger Goleo, der Löwe im Deutschlandtrikot mit Pille, dem sprechenden Fußball. Denn dieses zottelige Ungetüm ohne Hose, hat die Verkaufserwartungen des Einzelhandels von mehr als 1,5 Milliarden Euro leider nicht erfüllt. Das Zeitfenster für gute Absätze ist nicht groß. In den 44 Jahren, in denen <a target="_blank" href="http://www.brasilienportal.ch/sport/fussball/fussball-welt/wm-maskottchen.html">WM-Maskottchen</a> als Stimmungsmacher der Spiele fungieren hat sich gezeigt, dass sie schneller in Vergessenheit geraten und einstauben, als es der FIFA lieb ist.</p>
<p>Sehr gut hingegen verkauft sich derzeit Jabulani. Na, dann passt ja der Name – denn Jabulani bedeutet feiern oder zelebrieren. Der rundeste aller bisher dagewesenen Bälle, so der Hersteller, sorgt für Begeisterung. Ballack lobte – als er noch spielen konnte – „Der Ball macht genau das, was ich will“. Die Elite der Torhüter hingegen schimpft, Brasiliens Keeper hält den Ball für „furchtbar und schrecklich“. Wie gut oder schlecht er wirklich ist, wird sich noch zeigen, viel wichtiger und spielentscheidend wird es sein, wie die Spieler mit ihm umgehen. </p>
<p>Hergestellt wird »das Spielgerät der gleichnamigen Mannschaftssportart« (Zitat Wikipedia) übrigens seit 40 Jahren von adidas. Bei dem Deutschen Sporthersteller versucht man seit jeher das Optimum für die Spieler herauszuholen. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit verpasst man dem Ball nicht nur regelmäßig neue Eigenschaften und Materialien, nein auch ein neuer Name muss alle vier Jahre her. Begonnen hat diese Vorgehensweise mit der ersten Fußball-WM-Live-Übertragung 1970 aus Mexiko. Das Leder nannte man passenderweise Telestar. Dieser erste Ball in schwarz-weiß war im SW-Fernsehen einfach besser zu sehen als die bisher üblichen braunen und ging als das Urdesign aller modernen Bälle in die Geschichte ein.</p>
<p>Es folgten so <a target="_blank"  href="http://de.footballs.fifa.com/Fussballfakten/Baelle-der-FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft?gclid=CMHd9Nu-kaICFQcx3wod0yOwbg">klangvolle Namen</a> wie Tango, Azteca, Questa, Fevernova oder Tricolore und mit letztgenanntem wurde der Ball bunt.</p>
<p>Bunt sind auch die Uwe Seelers, pardon, die Vuvuzelas. Vor allem sorgen sie für mächtig Lärm und Diskussionen. Die südafrikanischen Fußball-Trompeten sind knapp einen Meter lang, aus Plastik oder ursprünglich aus Blech und klingen wie Elefanten, nur sehr viel lauter. Mit Kettensägen werden sie verglichen, denn sie können einen Dezibelwert erreichen, der zu Hörschäden führen kann. Doch die Gastgebernation freut sich schon beim Eröffnungsspiel am Freitag den Gegner Mexiko mit riesem Törööööh zu schwächen. Hoffentlich sorgen die Tröten nicht für eine WM voller Misstöne.</p>
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		<title>» Wendelin, Steve und Adolf: Unternehmerimage vs. Unternehmensimage</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/30/06-wendelin-steve-und-adolf-unternehmerimage-vs-unternehmensimage/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg von mindestens 10 Milliarden Euro. Er wurde Deutscher Manager des Jahres 1994 und 2008 Europa-Manager des Jahres. Wendelin Wiedeking wurde eine Identifikationsfigur für die Marke Porsche. Er ist einer der erfolgreichsten Macher-Typen, einer der das Risiko liebt und keine Gefahren scheut, ganz im Sinne der Porsche-Käufer. <span id="more-64"></span></p>
<p>Doch was, wenn die Weste des Vorstands Flecken bekommt, färbt das nicht auch auf das Unternehmensimage ab? Sollte ein Unternehmen nicht besser seine Marke als seine Führungskraft stärken? Das passiert nun hoffentlich, wenn Porsche als zehntes Unternehmen innerhalb des zukünftigen <a target="_blank" href="http://de.reuters.com/article/idDEBEE56S02220090729">Auto-Union-Konzerns</a> geführt wird. Mitarbeitern und Fans von Porsche bleibt zu wünschen, dass die Kraft der Marke &#8211; ähnlich der von Audi &#8211; bestehen bleibt. Doch wer weiß das heute schon. </p>
<p>Dass die enge Verknüpfung von Produkt- und Manager-Identitäten Risiken birgt, weiß man auch bei Apple. Das amerikanische Anlegermagazin Barron’s schätzt, dass das Unternehmen Einbußen von etwa 10% des Jahresumsatzes in Kauf nehmen müsste, würde Gründer Steve Jobs Apple den Rücken kehren. Darum hat Apple in den letzten Jahren seine Kommunikation verstärkt auf innovative Produkte ausgerichtet. Heute stehen iPhone, iPod und iTunes für das Unternehmen Apple Inc.</p>
<p>Selbst wenn ein Unternehmen den Namen seines Vorstandsvorsitzenden trägt wie bei der Fielmann AG oder &#8211; wie bei Adidas &#8211; der Spitz- und Nachname des Gründers Pate stand, steht klar das Unternehmensimage im Vordergrund und nicht das einer einzelnen Person. Und darum geht es. Denn wer würde heute gern mit Sportschuhen von Adolf Dassler herumlaufen?</p>
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