brandview
»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
10. September 2009

» Oma Schmidt & LINDA – mit Branding gegen Übergewicht

Hurra, LINDA ist wieder da – da jubeln zumindest die Mitglieder des Freundeskreises ›Rettet LINDA‹, die tapfer für den Fortbestand der Deutschen Kartoffelsorte gekämpft haben. Dass die Deutschen ihre Kartoffeln lieben ist klar. Dass beweist allein die Abgabe von 200.000 Tonnen ›Belana‹, der Nachfolgerin von Linda und der jährliche Pro-Kopf-Verzehr von über 80kg hierzulande. (weiterlesen…)

13. August 2009

» Wenn aus Löwen Hirsche werden und Rasen-Ballsportler Flügel bekommen

Anpfiff – der Ball rollt wieder und halb Deutschland freut sich auf eine spannende Fußball-Saison – mittlerweile überfrachtet von allerlei Werbung: Von Übertragungsrechten à la LIGA total der Telekom über die Gelbe Karte neuerdings mit Post-Logo bis hin zur Eckball-Statistik powered by Müller, die mit der Ecke… (weiterlesen…)

30. Juli 2009

» Wendelin, Steve und Adolf: Unternehmerimage vs. Unternehmensimage

»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg von mindestens 10 Milliarden Euro. Er wurde Deutscher Manager des Jahres 1994 und 2008 Europa-Manager des Jahres. Wendelin Wiedeking wurde eine Identifikationsfigur für die Marke Porsche. Er ist einer der erfolgreichsten Macher-Typen, einer der das Risiko liebt und keine Gefahren scheut, ganz im Sinne der Porsche-Käufer. (weiterlesen…)

16. Juli 2009

» Gast: „Ober! Zahlen!“ Ober: „Gast! Buchstaben!“

Hahaha – das ist ein Witz. Naja, zumindest soll es sich hierbei, wenn es nach der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut geht, um typisch deutschen Humor handeln. Glaubt man der Ausstellung »Deutschland für Anfänger«, die seit dem 1. Juli im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen ist, werden uns Deutschen nicht nur derart platte Witze zugeschrieben, nein, man möchte die Welt glauben lassen, dass sich »Deutschsein« fröhlich durchbuchstabieren lässt. Wir beginnen mit A wie Arbeit, streifen G wie Gemütlichkeit, schreiben dem Q Querdenker zu und enden mit Z wie Zukunft. Dabei sei bitte nicht zu übersehen, dass das C für Currywurst, das D für die in Deutschland typische »Deutsche Sprache« und das H für Humor steht. (weiterlesen…)

2. Juli 2009

» Roter Punkt für grünes Design

Design ist ein wichtiger Baustein, der Marken zu Marken macht. Design bietet Mehrwert, stiftet Identität, spiegelt Lebenseinstellungen wider. Design ist für Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, auch in Krisenzeiten – oder gerade jetzt? (weiterlesen…)

18. Juni 2009

» Du bist mir vielleicht ’ne Marke

Was macht eine Marke aus? Sie sollte unverwechselbar und eigenständig sein und bestenfalls über viele Jahre ihren eigenen Charakter entwickeln. »Du bist mir vielleicht ’ne Marke« – Kommt daher etwa die meist liebevoll gemeinte Äußerung unseren Kindern gegenüber? Für gutes Branding sind sie oft sehr gute Vorbilder. (weiterlesen…)

4. Juni 2009

» Bierdosen, Gartenzwerge und Hundesalons – das neue Image der Unternehmen

Die Community im Web wächst täglich. Heutzutage ist es ganz selbstverständlich Mitglied bei Facebook, MySpace, LinkedIn oder Xing zu sein. Entstanden sind diese Plattformen, um Menschen mit einander zu verbinden, damit sich Freunde und Kollegen – wenn auch nur im Netz – wieder treffen. Beim Business-Networking beschreiben wir unseren Lebenslauf, unsere Fähigkeiten und Interessen und hoffen, dass uns jemand einen neuen Job anbietet oder einen netten, nützlichen Kontakt beschert. (weiterlesen…)

20. Mai 2009

» Ein historisches Ereignis?

Das neue Webportal WolframAlpha will Google & Co das Wasser abgraben. Bereits im Vorfeld in Fachkreisen diskutiert und mit Spannung erwartet, ist die von Stephen Wolfram entwickelte Software seit 15. Mai online. Man stellt eine konkrete Frage und WolframAlpha gibt die Antwort. So ist sogar ein Gespräch mit WolframAlpha möglich. Fragt man beispielsweise: »Where are you?« kommt prompt die Antwort: »I live on the Internet«. »Wie alt bist du?« beantwortet das Programm in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden. Seine Stärken hat dieses Tool vor allem in der Zusammenstellung und Aufbereitung historischer, technischer und naturwissenschaftlicher Daten. So stellt WolframAlpha unter dem Stichwort milk alles Wissenswerte zu diesem Grundnahrungsmittel zusammen und könnte so die Damen Merkel und Aigner bei der Ermittlung eines fairen Milchpreises unterstützen. (weiterlesen…)

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