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	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</title>
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	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
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		<title>» Der Tanz um den goldenen Hasen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Lindt vs. Riegelein &#8211; der Streit um die Verwechselungsgefahr der Schokoladen-Osterhasen geht weiter. Hier geht es nicht nur um eine markenrechtliche Grundsatzfrage, nein, hier geht es um Geld, n&#228;mlich um 450.000 Euro.</p>
<p>Der S&#252;sswaren-Hersteller Lindt Spr&#252;ngli fordert Schadensersatz und w&#252;rde am liebsten erreichen, dass die Riegelein-Hasen&#160;nicht mehr verkauft werden d&#252;rfen &#8211; zu &#228;hnlich sollen sie sich sehen. Ich pers&#246;nlich habe die Hasen noch nie verwechselt. Gut, beide sitzen oder hocken, wie es H&#228;schen nun mal so tun. Aber der eine, der  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/22/%c2%bb-der-tanz-um-den-goldenen-hasen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lindt vs. Riegelein &ndash; der Streit um die Verwechselungsgefahr der Schokoladen-Osterhasen geht weiter. Hier geht es nicht nur um eine markenrechtliche Grundsatzfrage, nein, hier geht es um Geld, n&auml;mlich um 450.000 Euro.</p>
<p>Der S&uuml;sswaren-Hersteller Lindt Spr&uuml;ngli fordert Schadensersatz und w&uuml;rde am liebsten erreichen, dass die <a target="_blank" href="http://www.riegelein.de/files/03135_klein_1.jpg">Riegelein-Hasen</a>&nbsp;nicht mehr verkauft werden d&uuml;rfen &ndash; zu &auml;hnlich sollen sie sich sehen. Ich pers&ouml;nlich habe die Hasen noch nie verwechselt. Gut, beide sitzen oder hocken, wie es H&auml;schen nun mal so tun. Aber der eine, der Schweizer&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Markenrecht/lindthase.jpg">Lindt-Hase</a>&nbsp;n&auml;mlich, tr&auml;gt ein echtes rotes Halsb&auml;ndchen mit einem echten Gl&ouml;ckchen daran, das Papier ist Gold schillernd. Der Konkurrent aus Mittelfranken hingegen ist in bronzefarbene Folie gewickelt und statt Gl&ouml;ckchen tr&auml;gt er eine Schleife, und die ist nur aufgedruckt. Au&szlig;erdem tragen beiden ihren jeweiligen Firmennamen, quasi als Tattoo, am Hinterlauf. Und sp&auml;testens an der Kasse oder beim Reinbei&szlig;en wei&szlig; man, zu welchem Hasen man gegriffen hat&#8230;<span id="more-497"></span> </p>
<p>Befand das Oberlandgericht Frankfurt am Main noch, die beiden 3D-Sitzhasen seien &raquo;nicht hinreichend &auml;hnlich&laquo;, so hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das Urteil aufgehoben. Denn hier h&auml;lt man &raquo;den Gesamteindruck f&uuml;r nicht zutreffend ermittelt&laquo;. Merkw&uuml;rdige Begr&uuml;ndung, zumal eine eigene Beurteilung gar nicht erst m&ouml;glich war, denn der betreffende Riegelein-Hase war verschwunden, stand also zur Begutachtung nicht zur Verf&uuml;gung. &raquo;Er befand sich nicht mehr in den Akten&laquo;, hie&szlig; es. Hm, das l&auml;sst Raum f&uuml;r Spekulationen: Ist er geschmolzen, was bei diesen Temperaturen nur allzu verst&auml;ndlich w&auml;re? Kann nicht sein, denn dann l&auml;ge ja noch das Einwickelpapier zur Ansicht bereit. Oder hat sich etwa ein Gerichtsdiener, unter dessen Obhut der Hase gestellt wurde, an dem gl&auml;nzenden Tier vergriffen? Wie dem auch sei, das Oberlandgericht muss sich der Hasenpr&uuml;fung nochmals annehmen.</p>
<p>2001 wurde der Lindt Goldhase als dreidimensionale Marke inklusive der beschriebenen Kennzeichen eingetragen. Seitdem wird gestritten. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Konkurrenten, Peter Riegelein, h&auml;lt dagegen: &raquo;Lindt sei keineswegs der Erfinder der sitzenden Goldhasen&laquo;. Man selbst w&uuml;rde, wie andere Firmen auch, seit den 1950er Jahren diese altbew&auml;hrte Form der Hasen aus Schokolade herstellen. Mit Verwechslungsgefahr h&auml;tte das nichts zu tun, eher mit einem Monopolanspruchsdenken von Lindt.</p>
<p>Wirklich zum Verwechseln &auml;hnlich, gar dreiste Plagiate gibt es viele. Nicht alle treffen sich vor Gericht, nicht viele fordern Schadensersatz. Aber auf der Konsumg&uuml;ter Messe &rsaquo;Ambiente&lsaquo; wird jedes Jahr ein Schm&auml;hpreis vergeben, <a target="_blank" href="http://www.berliner-akzente.de/imperia/md/images/berlinerakzente2/ausgaben/akzente04-08/plagiate/plagiarius.jpg">ein schwarzer</a><a target="_blank" href="http://www.berliner-akzente.de/imperia/md/images/berlinerakzente2/ausgaben/akzente04-08/plagiate/plagiarius.jpg">Zwerg</a> mit goldener Nase. Ob Spielzeugm&auml;hdrescher, Eisw&uuml;rfelbeh&auml;lter oder Liebeskugeln &ndash; die dreistesten Produktf&auml;lschungen finden Sie hier: <a target="_blank" href="http://www.plagiarius.com/awards_plag2010_2.html">Plagiarius 2010</a></p>
<p>Ich denke, diesen Zwerg wird keiner der Schoko-Hersteller bekommen, aber&nbsp;unseren Osterhasen-Herstellern geht es wohl weniger um Preise. Denn bei 127 Millionen verkauften Schokohasen allein in diesem Jahr in Deutschland ist klar, dass sich die Verdr&auml;ngung eines Mitbewerbers schon aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden lohnt und so streiten die Osterhasen-Hersteller weiter.</p>
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		<title>» Ohh! – ich habe mich verschrieben!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgef&#252;llt werden muss, hat eine f&#252;nfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unm&#246;glich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null f&#252;r ein O h&#228;lt, ins n&#228;chste Flugzeug nach Hause gesetzt wird. </p>
<p>Da man beim  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/02/%c2%bb-ohh-%e2%80%93-ich-habe-mich-verschrieben/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgef&uuml;llt werden muss, hat eine f&uuml;nfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unm&ouml;glich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null f&uuml;r ein O h&auml;lt, ins n&auml;chste Flugzeug nach Hause gesetzt wird.<span id="more-486"></span> </p>
<p>Da man beim zust&auml;ndigen Innenministerium offenbar selbst nicht so ganz glauben mag, dass die Null daran zu erkennen sei, etwas schmaler als das O zu sein, gibt es ein <a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/374538/publicationFile/17985/epass_d_alphanumerische_seriennummer_flyer.pdf">PDF-Dokument</a>, das sich wie eine Bedienungsanleitung f&uuml;r den deutschen Reisepass liest. Da hei&szlig;t es zum Beispiel: &bdquo;Zur Vermeidung sinntragender W&ouml;rter&hellip;wurde auf die Verwendung der Vokale (A, E, I, O, U) &hellip;verzichtet&ldquo;. Ah, des R&auml;tsels L&ouml;sung, doch wer wei&szlig; das schon??</p>
<p>Um das Problem zu beheben, wahrscheinlich eher, um dem Ansturm der Nachfragen wieder Herr zu werden, habe man die Vereinigten Staaten gebeten, entweder die Eingabe des Buchstaben O zu blocken oder einen entsprechenden Hinweis auf der Internetseite f&uuml;r den <a target="_blank" href="https://esta.cbp.dhs.gov/esta/">ESTA-Antrag</a> aufzunehmen.  Man will also, anstatt eine eindeutige Schriftart zu verwenden, wie es &uuml;brigens nahezu alle anderen L&auml;nder auch tun, den schwarzen Peter einfach abgeben?!</p>
<p>
Eine recht simple L&ouml;sung des Problems w&auml;re, die jetzt verwendete <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OCR-B">OCR-B Schrift</a> in ihren Vorreiter <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OCR-A">OCR-A</a> zu &auml;ndern. Diese Schriftart ist garantiert von Mensch und  Maschine lesbar. Vielleicht w&auml;re das Ministerium dann sogar hip, denn ihr einst in Europa eher unbeliebtes Erscheinungsbild ist von Designern und Gestaltern wieder entdeckt worden, so wird die OCR-A zum Beispiel gerne auf Buchtiteln und in Musikproduktionen verwendet.</p>
<p>Kultstatus wird sie wohl nicht erlangen, aber sie ist maschinenlesbar und unmissverst&auml;ndlich: die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FE-Schrift">FE-Schrift</a>, verwendet f&uuml;r deutsche Kfz-Kennzeichen. Sie hat die in den 30er Jahren eingef&uuml;hrte DIN 1451 erfolgreich abgel&ouml;st. Vorangetrieben wurde die Entwicklung der FE, das ist &uuml;brigens die Abk&uuml;rzung f&uuml;r &rsaquo;f&auml;lschungserschwert&lsaquo;, Ende der 70er Jahre, um unter dem Eindruck der RAF-Aktivit&auml;ten den Kennzeichenmissbrauch zu erschweren. Warum die FE dennoch erst gut 20 Jahre sp&auml;ter zum Standard wurde, wer wei&szlig;?</p>
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		<title>» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.</p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.<span id="more-478"></span></p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich aus der internationalen Abkürzung des Landes am Kap ZA und kumi, was gleich in mehreren afrikanischen Sprachen zehn bedeutet, zusammen. Das drollige Tierchen sorgte schon vorab für Aufregung. Das Plüschtier soll in China unter unwürdigen Bedingungen gefertigt werden, die Produktion wurde zeitweise sogar eingestellt. Mal gucken, ob sich Zakumi trotzdem besser verkaufen wird als sein Vorgänger Goleo, der Löwe im Deutschlandtrikot mit Pille, dem sprechenden Fußball. Denn dieses zottelige Ungetüm ohne Hose, hat die Verkaufserwartungen des Einzelhandels von mehr als 1,5 Milliarden Euro leider nicht erfüllt. Das Zeitfenster für gute Absätze ist nicht groß. In den 44 Jahren, in denen <a target="_blank" href="http://www.brasilienportal.ch/sport/fussball/fussball-welt/wm-maskottchen.html">WM-Maskottchen</a> als Stimmungsmacher der Spiele fungieren hat sich gezeigt, dass sie schneller in Vergessenheit geraten und einstauben, als es der FIFA lieb ist.</p>
<p>Sehr gut hingegen verkauft sich derzeit Jabulani. Na, dann passt ja der Name – denn Jabulani bedeutet feiern oder zelebrieren. Der rundeste aller bisher dagewesenen Bälle, so der Hersteller, sorgt für Begeisterung. Ballack lobte – als er noch spielen konnte – „Der Ball macht genau das, was ich will“. Die Elite der Torhüter hingegen schimpft, Brasiliens Keeper hält den Ball für „furchtbar und schrecklich“. Wie gut oder schlecht er wirklich ist, wird sich noch zeigen, viel wichtiger und spielentscheidend wird es sein, wie die Spieler mit ihm umgehen. </p>
<p>Hergestellt wird »das Spielgerät der gleichnamigen Mannschaftssportart« (Zitat Wikipedia) übrigens seit 40 Jahren von adidas. Bei dem Deutschen Sporthersteller versucht man seit jeher das Optimum für die Spieler herauszuholen. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit verpasst man dem Ball nicht nur regelmäßig neue Eigenschaften und Materialien, nein auch ein neuer Name muss alle vier Jahre her. Begonnen hat diese Vorgehensweise mit der ersten Fußball-WM-Live-Übertragung 1970 aus Mexiko. Das Leder nannte man passenderweise Telestar. Dieser erste Ball in schwarz-weiß war im SW-Fernsehen einfach besser zu sehen als die bisher üblichen braunen und ging als das Urdesign aller modernen Bälle in die Geschichte ein.</p>
<p>Es folgten so <a target="_blank"  href="http://de.footballs.fifa.com/Fussballfakten/Baelle-der-FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft?gclid=CMHd9Nu-kaICFQcx3wod0yOwbg">klangvolle Namen</a> wie Tango, Azteca, Questa, Fevernova oder Tricolore und mit letztgenanntem wurde der Ball bunt.</p>
<p>Bunt sind auch die Uwe Seelers, pardon, die Vuvuzelas. Vor allem sorgen sie für mächtig Lärm und Diskussionen. Die südafrikanischen Fußball-Trompeten sind knapp einen Meter lang, aus Plastik oder ursprünglich aus Blech und klingen wie Elefanten, nur sehr viel lauter. Mit Kettensägen werden sie verglichen, denn sie können einen Dezibelwert erreichen, der zu Hörschäden führen kann. Doch die Gastgebernation freut sich schon beim Eröffnungsspiel am Freitag den Gegner Mexiko mit riesem Törööööh zu schwächen. Hoffentlich sorgen die Tröten nicht für eine WM voller Misstöne.</p>
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		<title>» Mehr Schein als Sein – Was kommt nach dem Euro?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Dass es die USA auch zur Supermacht der Schulden gebracht haben, ist wohl jedem klar. Die Zahlen des Defizits bewegen sich in astronomischen Höhen oder können Sie sich 1,75 Billionen vorstellen? Ich jedenfalls weiß auf Anhieb nicht einmal über wie viele Nullen hinter dem Komma wir hier sprechen. Aber dass somit das öffentliche Leben der Amerikaner zu 40% auf Pump finanziert wird, zeigt das Ausmaß des Dilemmas schon deutlicher. </p>
<p>Um Schlimmstes zu verhindern, werden nun die staatlichen Gelddruckmaschinen angeworfen und  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/27/%c2%bb-mehr-schein-als-sein-%e2%80%93-was-kommt-nach-dem-euro/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es die USA auch zur Supermacht der Schulden gebracht haben, ist wohl jedem klar. Die Zahlen des Defizits bewegen sich in astronomischen Höhen oder können Sie sich 1,75 Billionen vorstellen? Ich jedenfalls weiß auf Anhieb nicht einmal über wie viele Nullen hinter dem Komma wir hier sprechen. Aber dass somit das öffentliche Leben der Amerikaner zu 40% auf Pump finanziert wird, zeigt das Ausmaß des Dilemmas schon deutlicher. <span id="more-470"></span></p>
<p>Um Schlimmstes zu verhindern, werden nun die staatlichen Gelddruckmaschinen angeworfen und möglichst viele Dollarnoten in die Volkswirtschaft gepumpt, getreu dem Motto »Yes we can«. Eine gute Gelegenheit, dachten wahrscheinlich die Vertreter des US-Finanzministeriums, um das neue Design der <a  target="_blank" href="http://www.newmoney.gov/de.htm">100-Dollar-Scheine</a> vorzustellen. Und so präsentierten sie diese am 21. April, den Blick vor allem auf die neuen Sicherheitsmerkmale gerichtet, die das Ergebnis von mehr als zehn Jahren Forschung und Entwicklung sind.</p>
<p>Am Design selbst hingegen hat sich nicht viel verändert. Ideen, die der in New York lebende Werbedesigner <a  target="_blank" href="http://www.dollarredesign.com">Richard Smith</a> zusammen getragen hat, finden bislang bei der Gestaltung der Dollarnoten keine Beachtung. Smith kämpft gegen den Verfall der amerikanischen Währung und appelliert via Internet Vorschläge für eine verständlichere Währungssymbolik einzureichen. 2009 gab es Entwürfe, die zwar skurril waren, jedoch die typisch amerikanische Haltung dokumentieren: <a  target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/geld/dollar-skurrile-entwuerfe-mit-kuenstlerischer-note-1.93577">Scheine in pink mit Barbie oder mit Christopher Reeve alias Superman</a>.</p>
<p>Mit wessen Konterfei die D-Mark wiederkommen wird, darüber gibt es bisher keine Angaben. Aber Verschwörungstheoretiker sind sich sicher, die Währungsreform steht vor der Tür und die gute alte D-Mark löst den Euro wieder ab. Sicher, in der derzeitigen Krisensituation kann man das Gefühl bekommen, eine Inflation ist unausweichlich, das Geld wird in der EU geradezu verbrannt. Aber dennoch möchte ich unterstellen, das all jene, die behaupten sie hätten D-Mark-Scheine erspäht, nur einen Geldtransporter von C&#038;A gesehen haben. Denn das Bekleidungshaus nimmt nach eigenen Angaben noch immer 150.000 bis 200.000 Deutsche Mark pro Monat ein. </p>
<p>Auch auf die Gefahr den Nostalgikern unter Ihnen vor den Kopf zu stoßen, glaube ich der Recherche eines Tagesspiegel-Journalisten, der in seinem Artikel vom 23.5. behauptet, der Bundesdruckerei lägen keine D-Mark-Druckplatten mehr vor.  Sollte es also zu einem Währungsschnitt kommen, ganz egal ob wir dann den Deuro bekommen oder wie auch immer die neue Geldeinheit heißen wird, dürfen wir zumindest auf ein völlig neues Design unseres zukünftigen Zahlungsmittels hoffen.</p>
<p>Vielleicht werden die neuen Geldnoten vom Finanzminister als Sponsorenfläche freigegeben. Dann haben wir ein Gummibärchen oder eine Lakritzschnecke auf einem 10er- und einen Mercedes-Stern auf einem 500er-Schein. </p>
<p>Wenn der Euro wirklich vor dem Aus steht, dürften sich vor allem die Niederländer freuen, wenn sie somit ihre alte Währung wiederbekämen. Denn die <a  target="_blank" href="http://www.verzamelaarsmarkt.nl/nl/bankbiljetten/Default.aspx?cat=1&#038;subcat=14">Gulden </a>  sind Vorreiter, wenn es um die Gestaltung der Geldscheine geht. Auch die Schweizer haben sich offenbar an den Holländern orientiert. Sie erläutern ihr Gestaltungsprinzip detailliert auf der Homepage ihrer<a  target="_blank" href="http://www.snb.ch/de/iabout/cash/current/design/id/cash_current_design_10/"> Nationalbank</a>.</p>
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		</item>
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		<title>» Alt, Katze, Senf – Unsere Städte auf der Expo Shanghai</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist fünfmal so groß wie das Expo-Gelände in Hannover – mehr Teilnehmer als jemals zuvor, nämlich 250. Mit geschätzten 40 Milliarden Euro verschlang diese Weltausstellung auch mehr Gelder, als all ihre Vorgänger.<span id="more-465"></span></p>
<p>Offenbar vom Eifer Rekorde zu brechen angestachelt, hat die Bundesregierung in Shanghai bisher <a  target="_blank" href="http://www.expo2010-deutschland.de/">Deutschlands größten Auftritt bei einer Expo</a> finanziert. Der Pavillon, in den sich 45.000 Besucher gleichzeitig! hinein quetschen können, hat 50 Millionen Euro gekostet und präsentiert unter dem Namen ›Balancity‹ neben Windrädern, Küchenmessern und Fußballschuhen vor allem das Konzept ›Städte im Gleichgewicht‹ – unter anderem mit den Schwerpunkten Arbeit und Freizeit, Stadt und Natur, Innovation und Tradition.</p>
<p>Des weiteren präsentieren sich im zentralen Ausstellungsbereich des Expo-Geländes unter dem Titel ›Urban Best Practice‹ vier deutsche Städte. <a  target="_blank" href="http://www.expo2010.freiburg.de/servlet/PB/menu/1214370_l1/index.html">Freiburg</a> beispielsweise, das mit dem Stadtteil Vauban ein innovatives Stadtentwicklungskonzept umgesetzt hat.</p>
<p>Aber nicht nur die ökologischen und ökonomischen Aspekte dieser Stadt werden hier vorgestellt. Nein, Kuckucksuhren spielen bei der eigenen Präsentation eine tragende Rolle: Zu jeder vollen Stunden werden verschiedene Lieder von eben dem selben Vogel erklingen.</p>
<p>Der Stadtstaat Bremen setzt neben erneuerbaren Energien seine Musikanten ein und Düsseldorf präsentiert sich zum Anfassen mit echten Pflastersteinen und kulinarischen Highlights á la Alt und Backfisch mit Senf.</p>
<p>Als Partnerstadt Shanghais inszeniert Hamburg seinen Auftritt deutlich größer. Immerhin wurde die Hansestadt als einzige vom ›Selection Commitee‹ der Weltausstellung ausgewählt, mit ihrem eigenem Bauprojekt dabei zu sein. So hat die Stadt sechs Millionen in das <a  target="_blank" href="http://www.hamburg.de/hamburg-house-expo-2010-shanghai/">›Hamburg House‹</a>, dem ersten zertifizierten Passivhaus Chinas investiert, welches erst zehn Tage nach der offiziellen Eröffnung fertig gestellt wurde und nun sein Dasein mit stromfressenden Klimaanlagen fristet.</p>
<p>Warum genau diese vier Städte in Shanghai eine Plattform bekommen, lässt sich eher mutmaßen als belegen. Interessanter ist die Frage, was bedeutet die Teilnahme für Deutschland und für die jeweiligen Städte aus der Perspektive des  neusprachlichen Destination-Brandings? Es wird versucht, ein interessantes Bild, wofür eine Stadt steht, aufzubauen. Doch dieser Aufgabe sollte man sich auch hier, im eigenen Land stellen. Wenn Sie an Hamburg, Bremen oder Düsseldorf denken, welche Bilder entstehen vor Ihrem geistigen Auge? Okay, Hamburg hat es da sicher um einiges leichter – rein geografisch: Hafen, weite See, große Pötte, Fernweh, Deern oppe Kiez, Totenkopf, St. Pauli… Aber Düsseldorf? Steht dieser Tage wohl vor allem für Rüttgers&#8217; Rauswurf aus dem NRW-Landtag und ansonsten für Karneval und viel Bier – pardon – viel Altbier. Sicher, um positive Bilder bei potentiellen Besuchern zu erzeugen, bedarf es auf nationaler Ebene schon einiger Anstrengungen mehr. Da reichen vier übereinander stehende Bauernhoftiere, Pflastersteine und das bevorzugte dunkle Gebräu nicht wirklich. Aber der Marken- und Image-Aufbau einer Stadt sollte im eigenen Land beginnen. Nur so besteht die Aussicht auf einen ersehnten Tourismusaufschwung und einen führenden Platz im Ranking der <a  target="_blank" href="http://www.destination-brand.de/fileadmin/user_upload/PDF/Destination_Brand_09_Broschuere.pdf">›GfK Destination Brand Studie‹</a>. In 2009 tauchen dort nämlich weder Bremen, noch Düsseldorf, noch Freiburg auf!</p>
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		<title>» Trotz Vulkanasche, Aufschwung in Sicht – ein Besuch auf der Hannover Messe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 12:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Stimmung ist gut, denn der Aufschwung naht. Waren es doch gerade die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik, die unter den Folgen der Finanzkrise am meisten zu leiden hatten, zeigen sie sich auf der Hannover Messe dieser Tage zuversichtlich. Mehr als 4800 Unternehmen, davon fast die H&#228;lfte aus dem Ausland, pr&#228;sentieren sich noch bis Freitag auf der gr&#246;&#223;ten Messe f&#252;r Industrieg&#252;ter.</p>
<p>Um aus der Krise zu helfen und die schlechten Zeiten hinter sich lassen, daf&#252;r wurde die Messe 1947 ins Leben gerufen.  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/04/22/%c2%bb-trotz-vulkanasche-aufschwung-in-sicht-%e2%80%93-ein-besuch-auf-der-hannover-messe/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stimmung ist gut, denn der Aufschwung naht. Waren es doch gerade die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik, die unter den Folgen der Finanzkrise am meisten zu leiden hatten, zeigen sie sich auf der Hannover Messe dieser Tage zuversichtlich. Mehr als 4800 Unternehmen, davon fast die H&auml;lfte aus dem Ausland, pr&auml;sentieren sich noch bis Freitag auf der gr&ouml;&szlig;ten Messe f&uuml;r Industrieg&uuml;ter.<span id="more-458"></span></p>
<p>Um aus der Krise zu helfen und die schlechten Zeiten hinter sich lassen, daf&uuml;r wurde die Messe 1947 ins Leben gerufen. Die britische Milit&auml;rregierung ordnete an, dass die Deutschen auf einer Messe ihre Exporterzeugnisse vorstellen. Denn die westlichen Siegerm&auml;chte waren &uuml;berzeugt, nur so k&ouml;nne es Deutschland wirtschaftlich wieder auf eigene F&uuml;&szlig;en schaffen.</p>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de/79538" target="_blank">&rsaquo;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&lsaquo; </a>ist das klar nachvollziehbare Leitthema der diesj&auml;hrigen Industrie-Show. Und auf vielen St&auml;nden sind hierzu die ersten <a href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/01/21/»-wer-liefert-den-ersten-voltwagen/" target="_blank">&rsaquo;Voltwagen&lsaquo;</a> und Ladestationen zu sehen, die oft an Studien des 82-j&auml;hrigen, deutschen (!) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Luigi_Colani" target="_blank">Designers Luigi Colani</a> aus den 60er Jahren erinnern. Bleibt zu hoffen, dass wir sie bald auch auf unseren Stra&szlig;en sehen.</p>
<p>Die Kernaussage, wof&uuml;r ein Unternehmen steht und was es leistet, vieler, auch namhafter Aussteller ist oft schwer verst&auml;ndlich oder bleibt gar nebul&ouml;s. Claims wie <a href="http://www.rittal.de" target="_blank">&rsaquo;Rittal &#8211; Das System&lsaquo;</a>, sind zwar gut gemeint, lassen aber nicht erahnen, dass der Marktf&uuml;hrer f&uuml;r Schaltschr&auml;nke mittlerweile auch ganze Rechenzentren anbietet. Ein Bandwurmclaim wie<a href="http://www.turck.de/de/" target="_blank"> &rsaquo;Sense it! Connect it! Bus it! Solve it!&lsaquo;</a> schafft es meines Erachtens gar nicht zu kommunizieren, welche St&auml;rken das Unternehmen hat.</p>
<p>Ich war viele Jahre Marketingverantwortlicher im B2B und kann dennoch oft nicht sofort erfassen, was einzelne Aussteller anbieten. Gerade Hersteller erkl&auml;rungsbed&uuml;rftiger Produkte sollten sich in ihrer Markenf&uuml;hrung und letztlich auch bei ihren Messest&auml;nden auf wenige Kernaussagen fokussieren, die ihre wirklichen St&auml;rken &uuml;berzeugend kommunizieren und zu nachhaltigen Markentreibern werden lassen.</p>
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		<title>» Droht Apple die Vertreibung aus dem Paradies?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 12:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben am 01. April 1976 Apple Computer gegründet. Darüber, warum das Unternehmen heißt, wie es heißt, gibt es mehrere Theorien. Zum Beispiel, weil Steve Jobs unbedingt im Telefonbuch vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ATARI stehen wollte. Oder, weil Steve Jobs damals nur Obst im Sinn hatte, er war Frutarier. »Ich drohte, das Unternehmen Apple Computer zu nennen, falls bis fünf Uhr niemanden ein interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/04/08/%c2%bb-droht-apple-die-vertreibung-aus-dem-paradies/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben am 01. April 1976 Apple Computer gegründet. Darüber, warum das Unternehmen heißt, wie es heißt, gibt es mehrere Theorien. Zum Beispiel, weil Steve Jobs unbedingt im Telefonbuch vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ATARI stehen wollte. Oder, weil Steve Jobs damals nur Obst im Sinn hatte, er war Frutarier. »Ich drohte, das Unternehmen Apple Computer zu nennen, falls bis fünf Uhr niemanden ein interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der Name blieb.«, so wird er auf Wikipedia zitiert.<span id="more-442"></span></p>
<p>Wie dem auch sei, heute zählt der Markenname zu den erfolgreichsten weltweit und belegt laut <a href="http://www.millwardbrown.com/sites/optimor/media/pdfs/en/brandZ/brandZ-2009-report.pdf">Marktforschungsinstitut Millward Brown</a> Rang 6.</p>
<p>Eine gewisse Affinität zum Apfel brachte auch Jef Raskin, Mitglied des Designerteams mit. Ihm ist es zu verdanken, dass 1984 die ersten Personal Computer von Apple als Macintosh oder kurz Mac vorgestellt wurden, frei nach seiner Apfel-Lieblingssorte. Hierbei handelt es sich übrigens um eine rotbackige, leicht säuerliche Sorte, die vor allem in Neuengland vorkommt.</p>
<p>Doch wie kam das kleine ›i‹ vor die Apple-Geräte? Die erste Generation kam 1998 auf den Markt, allen voran der bondi-blue iMac. In einem Interview erzählt der <a href="http://www.cultofmac.com/20172/20172">Creative Director der Apple-Agentur</a>, Ken Segall, dass er es war, der Steve Jobs von dem ›i‹ überzeugen konnte. ›i‹ steht ihm zufolge für Internet, individual, für imaginative (einfallsreich) und soll bei weiteren internetfähigen Apple-Produkten im Namen geführt werden.</p>
<p>Eine weitere echte Innovation war Apple 2001 mit dem iPod gelungen. Zwar war die erste Generation noch nicht internetfähig, aber seit der Kombination mit iTunes wird Musik verwaltet und kann legal im Web heruntergeladen werden.</p>
<p>Mit dem iPhone gelang dem Unternehmen 2007 die Eroberung eines neuen Marktes in der Telekommunikation. Das Smartphone ist an den iPod Touch angelehnt und heute in 86 Ländern erhältlich.</p>
<p>Und nun das iPad: Im Mai ist es hoffentlich soweit. Dann können auch wir in Deutschland endlich das, was wir schon seit fast zehn Jahren mit unseren alten Laptops können: W-Lan surfen. Toll! Aber es ist ja erst der Anfang der tastaturlosen Geräte-Generation im mobile computing.</p>
<p>Für Apple hingegen könnte es bald das Ende eines aus dem Ruder gelaufenen Product Brandings sein. Mittlerweile hat Apple, sehr wahrscheinlich ungewollt, drei Dachmarken im Markt profiliert. Nämlich ›Apple‹, ›Mac‹ und ›i‹. Unter diesen summieren sich dann Hard- und Software-Komponenten wie MacBook, Xserve, MacPro, Mac mini, Mobile me, Time Capsule, iPod, iMac, iLife, Mac OSX, Magic Mouse, Apple TV, iPod Shuffle, AirPort Express, Safari, etc. Tja, weg ist die Orientierung im Kreuz und Quer der lateralen Markenführung und vielleicht auch die Vorstellung, wofür Apple heute steht. Und dann folgt die Vertreibung aus dem Paradies der Umsatzerlöse. Warten wir, bis es kracht!</p>
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		<title>» Rot ist die Liebe, gelb ist die Post – Farben als Erfolgsfaktoren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Fragt man Mädchen im Kindergartenalter nach ihrer Lieblingsfarbe, antworten 99,9 Prozent Rosa. Würde man sie und ihre Mütter darauf hinweisen, dass noch vor gar nicht allzu langer Zeit Rosa die Babyfarbe für den Stammhalter, also den Jungen war, würden sie wahrscheinlich allesamt die Nasen rümpfen. Denn wer weiß schon, dass der Siegeszug des weiblichen Rosa erst nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen hat. Kaum auszudenken, wie unsere Gesellschaft sich heute kleiden würde, hätte sich Pink für Jungen durchgesetzt – da die  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/03/25/%c2%bb-rot-ist-die-liebe-gelb-ist-die-post-%e2%80%93-farben-als-erfolgsfaktoren/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fragt man Mädchen im Kindergartenalter nach ihrer Lieblingsfarbe, antworten 99,9 Prozent Rosa. Würde man sie und ihre Mütter darauf hinweisen, dass noch vor gar nicht allzu langer Zeit Rosa die Babyfarbe für den Stammhalter, also den Jungen war, würden sie wahrscheinlich allesamt die Nasen rümpfen. Denn wer weiß schon, dass der Siegeszug des weiblichen Rosa erst nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen hat. Kaum auszudenken, wie unsere Gesellschaft sich heute kleiden würde, hätte sich Pink für Jungen durchgesetzt – da die kräftigere Farbe, die für Jungen geeignete sei –, wie das amerikanische ›Ladies Home Journal‹ 1918 behauptete.<span id="more-424"></span></p>
<p>Aber zurück in die Gegenwart: Pink ist nicht nur die Farbe der niedlichen, kleinen Mädchen und Prinzessinnen, auch ein großes Unternehmen hat sich für diese Farbe entschieden, ihr einen eigenen Namen gegeben, ›Telekom-Magenta‹ und sie als Farbmarke schützen lassen.</p>
<p>Auch andere Farben beweisen, dass sie ein signifikantes Merkmal, neben dem Logo, für den Unternehmensauftritt sind: zum Beispiel Gelb. Oder haben Sie nicht sofort an die Deutsche Post gedacht? Nein, an Yellow-Strom? Auch okay. Wie steht es mit Braun? Sicher, das amerikanische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/United_Parcel_Service">Logistikunternehmen UPS</a>. Warum man sich für diese Farbe entschieden hat, war eher pragmatisch und weniger marketingstrategisch: 1. das dunkle Braun war gleichbedeutend mit Qualität und Luxus, wie das der Pulman-Eisenbahnwagen und 2. der Staub der Straßen war nicht so schnell zu sehen. </p>
<p>Der bewusste Einsatz von Farbenreihen hierzulande, also nicht nur einer Farbe, war 1972 bei den Olympischen Spielen zu sehen. Von dem umfassenden <a href="http://www.sonderschauen-ihm.de/2004/inhalt/03_1a.htm">Erscheinungsbild</a> von Otto Aicher bis zu Willi Daumes Maskottchen <a href="http://www.tu-chemnitz.de/phil/leo/bilder_neu/waldi1972.gif">›Waldi‹</a>, eine bunte Dackeldame. Sie stand für Zähigkeit, Beweglichkeit und Widerstandfähigkeit. Außerdem galt sie als ein typisch deutsches Tier. Die Farben sollten die bayerische Landschaft symbolisieren: Blau wie der Sommerhimmel, Grün wie die Alpenwiesen, Silber wie die spiegelnden Seen und Gelb wurde als Stimulans empfunden. Das Logo selbst findet übrigens bis heute, wenn auch überarbeitet, immer noch Verwendung bei der Glücksspirale.</p>
<p>Ob sich die Symbolik der Waldi-Farben dem internationalen Publikum erschlossen hat, wage ich zu bezweifeln, dennoch dürften die Assoziationen, die eine Farbe bei Menschen eines Kulturkreises erzeugen, weitestgehend gleich sein. Grün ist die Jugend, das Gesunde, der Frühling. Aber es gibt auch Giftgrün. Zur Erklärung möchte ich noch einmal die Gegenwart verlassen und die Erkenntnis, dass die Vorliebe für Grün Napoleon zum Verhängnis wurde, erwähnen. Denn bei der Herstellung grüner Farbe wurde zu seiner Zeit Arsen beigemischt. In dem feuchten Klima verdunstete das Gift seiner grünen Tapeten und der Herrscher starb an einer schleichenden Arsenvergiftung.</p>
<p>Heutzutage lässt sich mit Farbvorlieben aber eher bares Geld verdienen. Das hat zumindest kürzlich Microsoft Manager Paul Rey ausgeplaudert. Der neue, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684047,00.html">innovative Blauton der Web-Links</a> bei der Suchmaschine Bing soll dem Unternehmen 80 bis 90 Millionen mehr durch zusätzliche Anzeigenverkäufe bringen. </p>
<p>Wenn das so ist, sollte die Farbwirkung im Unternehmens-Branding nicht unterschätzt werden. Aber Achtung, international können sich Farbgebungen als Fettnäpfchen erweisen. Kulturelle und religiöse Bedeutungen müssen berücksichtigt werden. Violett beispielsweise ist für das Christentum bis heute die Farbe der Buße, im Nahen Osten hingegen die Farbe der Prostitution. <a href="http://melville.uni-klu.ac.at:8080/greybox/m02/06_10_PC_2.html">Grundlagen zum Thema Farbe</a> und eine sehr interessante Interpretation zur Symbolik wurden von der Universität Klagenfurt zusammengestellt. </p>
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		<title>» Der elektrische Hundehaufen – Audi&#8217;s Fauxpas beim Naming</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Einen passenden, sinnfälligen Namen für ein neues Produkt oder ein neues Auto-Modell zu finden, ist nicht einfach. Ein Name soll Assoziation auslösen und den Kern des Produktes treffen, Vertrauen vermitteln und am besten alle positiven Eigenschaften transportieren. Doch selbst den hochdotierten Experten auf diesem Gebiet passieren immer wieder Fauxpas, die genau das Gegenteil bewirken.</p>
<p>So zum Beispiel der Name einer australischen Fluggesellschaft. Missverständlich und zumindest für all jene, die unter Flugangst leiden, nicht gerade vertrauenerweckend: EMU. Handelt es sich doch hierbei  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/03/11/%c2%bb-der-elektrische-hundehaufen-%e2%80%93-audis-fauxpas-beim-naming/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen passenden, sinnfälligen Namen für ein neues Produkt oder ein neues Auto-Modell zu finden, ist nicht einfach. Ein Name soll Assoziation auslösen und den Kern des Produktes treffen, Vertrauen vermitteln und am besten alle positiven Eigenschaften transportieren. Doch selbst den hochdotierten Experten auf diesem Gebiet passieren immer wieder Fauxpas, die genau das Gegenteil bewirken.<span id="more-417"></span></p>
<p>So zum Beispiel der Name einer australischen Fluggesellschaft. Missverständlich und zumindest für all jene, die unter Flugangst leiden, nicht gerade vertrauenerweckend: EMU. Handelt es sich doch hierbei um einen Vogel, der nicht fliegen kann. Gerade im Französischen kommt es bei Markennamen immer wieder zu, naja, nennen wir es mal Irritationen. Das Waschmittel Persil musste in Frankreich umbenannt werden, denn wer will seine Wäsche schon mit Petersilie waschen und heißt seither Le Chat (wobei der Kater auch nicht gerade meine erste Assoziation für ein Waschmittel ist!?). Kein Franzose wird wohl je ein Flugzeug der ägyptischen <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4051387/Die-Liste-der-peinlichsten-Markennamen.html">Airline Misair</a> betreten – denn misère heißt ja bekanntlich Notlage oder Armseligkeit.</p>
<p>Vor allem die Autoindustrie schafft es immer wieder Naming-Flops auf den Markt zu bringen. Allen voran Mitsubishi Pajero (in Spanien umgangssprachlich ›Wichser‹), Fiat Uno (bedeutet in Finnland Trottel) und natürlich, wo wir wieder bei den Franzosen wären, der <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.markenlexikon.com/markenflops.html">Toyota MR2</a>. Schnell gesprochen klingt die Abkürzung für den kleinen, schnittigen Zweisitzer wie ›merde‹, und was das bedeutet, muss ich Ihnen sicher nicht übersetzen&#8230;</p>
<p>Immer neue Namen müssen her, jetzt auch für die neuen Elektromobile. Da Ampere (Opel Ampera) und Volt (Chevrolet Volt) schon besetzt sind, hat man sich bei Audi für Elektron entschieden (AUDI E-tron). Und ist mit der Abkürzung in die frankophile Falle getappt. Denn die Kurzform <a class="gruen" target="_blank" href="http://dict.leo.org/frde?lp=frde&#038;p=5tY9AA&#038;search=%E9tron">E-tron</a> – jedes Online-Wörterbuch liefert die Übersetzung vom Französischen ins Deutsche innerhalb von Sekunden – bedeutet ›Kothaufen‹.</p>
<p>Vielleicht teilen die dafür Verantwortlichen die Meinung von Stephen King, der sagte einmal: »Französisch ist die Sprache, die selbst Schmutz in Romantik verwandelt«. Doch ob sich die Franzosen, romantisch verklärt, in einen batteriebetriebenen Hundehaufen setzen werden, wage ich zu bezweifeln&#8230;</p>
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		<title>» Markenzauber: Über das Verschwinden der Unternehmensnamen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>»Der hellste Stern ist immer noch der von Mercedes« – hieß es in der Werbung von 1929. Damals stand auf dem Plakat der Markenname noch neben dem Stern. Bereits in den 50er Jahren entkoppelte der schwäbische Autobauer erstmals, wenn auch nur vorübergehend, die Wort- und Bildmarke in der Werbung. Aus heutiger Sicht geradezu eine Pionierleistung im Bereich der Markenführung. Es gibt ein Plakat, auf dem hinter einem riesigen Mercedes-Stern Verkehrspolizisten aus aller Welt &#8211; mal mit Tropenhelm, mal mit Lederhosen-Latz  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/02/25/%c2%bb-markenzauber-ist-ueber-das-verschwinden-der-unternehmensnamen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Der hellste Stern ist immer noch der von Mercedes« – hieß es in der Werbung von 1929. Damals stand auf dem Plakat der Markenname noch neben dem Stern. Bereits in den 50er Jahren entkoppelte der schwäbische Autobauer erstmals, wenn auch nur vorübergehend, die Wort- und Bildmarke in der Werbung. Aus heutiger Sicht geradezu eine Pionierleistung im Bereich der Markenführung. Es gibt ein Plakat, auf dem hinter einem riesigen Mercedes-Stern Verkehrspolizisten aus aller Welt &#8211; mal mit Tropenhelm, mal mit Lederhosen-Latz oder auch mal mit Bobby-Helm zu sehen sind und darunter steht <a class="gruen" target="_blank" href="http://blog.daimler.de/2008/08/19/ihr-guter-stern-auf-allen-strassen/">›IHR GUTER STERN AUF ALLEN STRASSEN‹</a>.<span id="more-409"></span></p>
<p>Darüber, wie der Stern zum Markenzeichen des Unternehmens überhaupt wurde, gibt es unterschiedliche Geschichten. Mir ist die sympathisch, in der es heißt, dass Gottlieb Daimler Hobby-Grafiker war und versuchte, die Firmenphilosophie in einem Symbol darzustellen: <a class="gruen" target="_blank" href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a4391/l3/l0/F.html#featuredEntry">Die Strahlen des Dreizacks sollten Luft, Wasser und Boden repräsentieren</a> – die Elemente, die Daimler erobern wollte. Das mit der Eroberung des Bodens hat ja in jedem Fall geklappt, wenn auch Mercedes Benz im vergangenen Jahr nur rund 1 Million Autos verkaufen konnte und aktuell einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro hinnehmen muss. </p>
<p>Ganz klar, Mercedes gehört zu den wenigen Unternehmen, dessen Markenbekanntheit weltweit so hoch ist, dass es mühelos ohne Worte lediglich über die Bildmarke identifiziert werden kann. Natürlich weiß jeder, welcher Firma der angebissene Apfel zuzuordnen ist oder welcher Sportbekleidungshersteller ganz ohne Worte allein mit dem ›Swoosh‹ auskommt. Das Nike-Logo ist übrigens unter Amerikanern eine beliebte Tattoo-Vorlage.</p>
<p>Nun versucht es auch die Deutsche Bank und folgt einem Trend, der in Zeiten der Globalisierung nachzuvollziehen ist und hat <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/deutsche_bank_vereinheitlicht_ihr_markenbild">neue Design-Richtlinien herausgegeben</a>. Die Submarken sollen verschwinden und die Bildmarke rückt in den Vordergrund. Das Symbol muss also künftig »&#8230;eine allegorische Funktion erfüllen.«, so Christofer Habig, Markenchef der Deutschen Bank. Mal gucken, ob es das auch in Indien und Thailand schafft…</p>
<p>Schlüssiger hingegen ist die Argumentation für das Markenlifting im Hause Mercedes: Nach 18 Jahren wurde erstmals wieder, nachdem die Trennung von Chrysler erfolgt war, vorsichtig das Logo überarbeitet oder besser gesagt, in die Ur-Form zurück geführt. Der Mercedes-Stern strahlt jetzt alleine oben rechts, allerdings nicht mehr in Glossy-3D. Grund hierfür war sicher auch das Problem, dass nahezu jede Druckmaschine hatte: Nämlich die ultra-feinen Linien, die den plastischen Eindruck des Sterns erst möglich machten, schafften es nicht so ganz auf das Papier.</p>
<p>Ich denke, das Mercedes-Symbol kann sich einen derart flachen Auftritt durchaus erlauben, da das assoziierte Sternegefunkel ja durchaus reizvoll ist und den Glauben an ein Automobil am Firmament des Premium-Himmels festigen kann. Schwieriger ist es beim <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.jahreswagenpool.de/autohersteller-logos.php">Branchenkonkurrenten Audi</a>. Wenn die vier Ringe nicht mehr dreidimensional abgebildet werden, wirken sie einfach zu einfach – einfach banal. So, wie ihre Entstehungsgeschichte. In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass VW dem aktuellen Trend zur zweidimensionalen Darstellung der Markenzeichen nicht folgt. Das wäre dann nicht nur banal – das wäre primitiv in allen Dimensionen.</p>
<p>Doch grundsätzlich finde ich, dass die Trennung von Wort- und Bildmarke für den internationalen Auftritt gestandener Marken richtig und sinnvoll ist. Denn wer kann schon einen deutschen Markennamen in einer Anzeige in Asien lesen? Die Reduzierung und Konzentration auf das Wesentliche gibt Orientierung im Dschungel der Marken.</p>
<p>Ein Rat an alle, deren Unternehmen noch keine großen Marken mit einer entsprechenden Markenbekanntheit sind: Eifern Sie dem Trend nicht nach – behalten Sie ihren Markennamen im Logo. Er macht ein Unternehmen unverwechselbar, eindeutig und damit identifizierbar. </p>
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