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»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
7. Januar 2010

» Das Outernet kommt: Wie sich die Produktlandschaft verändern wird.

Vernetz dich und scann dich schlau! So, oder so ähnlich könnte die Botschaft für das neue Jahrzehnt lauten. Denn jetzt wird die virtuelle Welt mit der Realen vereint. Sind es mittlerweile knapp 70% der Deutschen, die das Internet für sich entdeckt haben, kommen jetzt neue, bisher ungeahnte Möglichkeiten auf die User zu. Es ist nicht mehr die Frage, ob du on- oder offline bist, sondern wo du bist. Neue Technologien unterstützen den Menschen als virtuellen ›Personal Assistent‹, immer und überall. (weiterlesen…)

17. Dezember 2009

» Spende gut, alles gut? – Die Marke als Wohltäter.

„Oh du fröhliche, oh du selige, spendenreiche Weihnachtszeit!“. Wenn die Schokonikoläuse in den Supermarktregalen liegen, also ab September, wir uns noch gar nicht so recht vorstellen können, uns am Glühwein die Finger zu wärmen, werden wir von den Medien wieder unmissverständlich darauf hingewiesen, dass Weihnachten, das Fest der Liebe, ein Fest des Konsums und der Spenden ist. Ob Spenden-Gala, -Marathon, Ein Herz für oder mit Red Nose – die Möglichkeiten Gutes zu tun, sind schier unbegrenzt. Laut dem Deutschen Spendenrat werden die Deutschen trotz Wirtschaftskrise auch 2009 über 2 Milliarden Euro für Hilfsorganisationen spenden. Dennoch wächst die Zahl der Bedürftigen schneller, als wir in der Lage sind, mit Spenden zu helfen. Doch wie viel Hilfe kommt auch da an, wo sie benötigt wird? (weiterlesen…)

3. Dezember 2009

» Hoffentlich Marken-Versichert – nicht nur Versicherungen versprechen eine hohe Rendite

»Cogito ergo sum«, schrieb René Descartes. »Ich denke, also bin ich.« Bleibt nur noch die Frage, wer bin ich? Darüber haben sich deutsche Versicherer Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Karstadt-Quelle, Victoria und Hamburg-Mannheimer ab 2010 hinter dem nicht wirklich bekannten Markennamen ERGO verschwinden sollen. Und was bedeutet ERGO? Jeder strebsame Lateiner wird jetzt unruhig auf seinem Popo herumrutschen und die Antwort durch die Lippen pressen: somit, deswegen, darum, daher, aus diesem Grund. Gut aufgepasst! ›Ergo‹ bedeutet ›aus diesem Grund‹. (weiterlesen…)

19. November 2009

» Claims – Das einzig Wahre. Ich liebe es.

»Nichts ist unmöglich« – wahrscheinlich denken Sie, genau wie ich, sofort an den japanischen Autohersteller Toyota. Vielleicht haben Sie sogar noch den Werbespot mit dem Affen dabei vor Augen… 

Wem es gelingt, einen guten, einprägsamen Slogan in eine Werbekampagne zu betten, an der die Verbraucher nicht vorbei kommen, hat schon viel gewonnen. Denn heutzutage ist die Assoziation, die beim Kunden ausgelöst wird, mehr wert als das Produkt selbst. Das gilt für Waschmittel genauso wie für Autos, Banken oder Katzenfutter. (weiterlesen…)

22. Oktober 2009

» b.l.o.g.s. – bleib locker, offen, glaubwürdig & sinnreich!

Die großen Parteien haben ihn längst für sich entdeckt und auch immer mehr Unternehmen nutzen ihn als ein weiteres Tool, um ihre Zielgruppe zu erweitern, den Corporate Blog. Ich muss zugeben, mich hat der Vortrag der Community-Managerin von stern.de im Rahmen unseres Forums »brands & breakfast« inspiriert. Dachte ich bisher, bloggen ist was für Leute „U30“, weiß ich jetzt, dass ein gut gemachter Blog sehr hilfreich sein kann. (weiterlesen…)

8. Oktober 2009

» Tresore, Trecker und Transporter – eine Bank findet ihren neuen Namen

Aus Citybank wird Targobank. Nachdem bereits im letzten Jahr beschlossen wurde, dass die deutsche Privatkundentochter der Citygroup dem französischen Konzern Crédit Mutuel für 5 Mrd. Euro überlassen wird, muss jetzt ein neues Image her. Denn wer möchte schon weiterhin mit den Lehman-Zertifikaten in Verbindung gebracht werden? Also, neues Image mit neuem Namen – grundsätzlich ja kein schlechter Ansatz. Doch musste es ein Kunstname werden, der rein gar nichts über Kompetenz, Ziele oder Herkunft aussagt? Gewöhnen wir uns nicht besser an Markennamen, wenn wir etwas Sinnfälliges damit verbinden? DEUTSCHEbank, COMMERZbank, SPARkasse… (weiterlesen…)

10. September 2009

» Oma Schmidt & LINDA – mit Branding gegen Übergewicht

Hurra, LINDA ist wieder da – da jubeln zumindest die Mitglieder des Freundeskreises ›Rettet LINDA‹, die tapfer für den Fortbestand der Deutschen Kartoffelsorte gekämpft haben. Dass die Deutschen ihre Kartoffeln lieben ist klar. Dass beweist allein die Abgabe von 200.000 Tonnen ›Belana‹, der Nachfolgerin von Linda und der jährliche Pro-Kopf-Verzehr von über 80kg hierzulande. (weiterlesen…)

13. August 2009

» Wenn aus Löwen Hirsche werden und Rasen-Ballsportler Flügel bekommen

Anpfiff – der Ball rollt wieder und halb Deutschland freut sich auf eine spannende Fußball-Saison – mittlerweile überfrachtet von allerlei Werbung: Von Übertragungsrechten à la LIGA total der Telekom über die Gelbe Karte neuerdings mit Post-Logo bis hin zur Eckball-Statistik powered by Müller, die mit der Ecke… (weiterlesen…)

30. Juli 2009

» Wendelin, Steve und Adolf: Unternehmerimage vs. Unternehmensimage

»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg von mindestens 10 Milliarden Euro. Er wurde Deutscher Manager des Jahres 1994 und 2008 Europa-Manager des Jahres. Wendelin Wiedeking wurde eine Identifikationsfigur für die Marke Porsche. Er ist einer der erfolgreichsten Macher-Typen, einer der das Risiko liebt und keine Gefahren scheut, ganz im Sinne der Porsche-Käufer. (weiterlesen…)

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