<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>brandview - Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik &#187; Kultur</title>
	<atom:link href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/category/kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog</link>
	<description>Der Blog für Marken-Management in Wirtschaft, Kultur und Politik</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Aug 2010 14:25:55 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>» Käufliche Liebe – Von Handschmeichlern und Geburtszangen</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/08/12/%c2%bb-kaufliche-liebe-%e2%80%93-von-handschmeichlern-und-geburtszangen/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/08/12/%c2%bb-kaufliche-liebe-%e2%80%93-von-handschmeichlern-und-geburtszangen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Designpreis Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hilti]]></category>
		<category><![CDATA[IF Award]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[red dot]]></category>
		<category><![CDATA[Tupperware]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=500</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“.</p>
<p>Renommierte Designpreise gibt es allein in Deutschland drei. Neben dem red dot noch den IF Award und den Designpreis Deutschland. Letzteren gibt es bereits seit 1969. Er wird vom Wirtschaftsministerium vergeben und der ›Rat für Formgebung‹ entscheidet, wer für den Preis nominiert und  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/08/12/%c2%bb-kaufliche-liebe-%e2%80%93-von-handschmeichlern-und-geburtszangen/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“.<span id="more-500"></span></p>
<p>Renommierte Designpreise gibt es allein in Deutschland drei. Neben dem <a href="http://www.red-dot.de/" target="_blank">red dot</a> noch den <a href="http://www.ifdesign.de/" target="_blank">IF Award</a> und den <a href="http://www.designpreis.de/" target="_blank">Designpreis Deutschland</a>. Letzteren gibt es bereits seit 1969. Er wird vom Wirtschaftsministerium vergeben und der ›Rat für Formgebung‹ entscheidet, wer für den Preis nominiert und prämiert wird. Die Unternehmen können sich also nicht, wie beispielsweise beim red dot, bewerben.</p>
<p>Aber auch ein Designpreis bringt kein Preisgeld mit sich, sondern ist mit Zahlungen verbunden. Und die steigen im Falle einer red dot Auszeichnung noch um einiges. Denn nicht nur die Bewerbung für den roten Punkt schlägt derzeit mit 90 bis zu 300 € pro Exponat zu Buche, nein, als Preisträger müssen weitere ca. 1000 € für den Jahrbucheintrag gezahlt werden. Es gilt also: Je mehr Preisträger, desto mehr Einnahmen. Da liegt die Verführung nahe, ordentlich rote Punkte zu vergeben.</p>
<p>Ein Designpreis hat sich als echtes Marketinginstrument bewährt. Allein Apple hat in den letzten vier Jahren <a href="http://de.red-dot.org/2866.html?&amp;cHash=d8c0af4f8faac1df53880e8763ddd441&amp;company=3413" target="_blank">36 red dots</a> errungen. Prämiertes Design als Rendite-Maximierer, nur so ist zu erklären, dass die Anzahl der zahlenden Bewerber allein für die Kategorie Produktdesign in diesem Jahr um über 30% gestiegen ist.</p>
<p>Und so kommt es dann, dass immer neue Kategorien und Preise vergeben werden. Mittlerweile gibt es sogar einen eigenen Preis für Wohnwagen – den <a href="http://de.red-dot.org/4116.html" target="_blank">caravaning design award</a>.</p>
<p>Zeigte sich im letzten Jahr bei den red dot Gewinnern noch, dass Nachhaltigkeit, ich nannte es grünes Design, die Nase vor hatte, so erkenne ich auf Anhieb in 2010 keine Gemeinsamkeiten, außer vielleicht Kurioses oder Mut zur Namensgebung.</p>
<p>Erstmals in der Geschichte des renommierten Designpreises red dot wurde in der Kategorie ›Sport und Spiele‹, gleich unter dem Babyspielzeug gelistet, ein batteriebetriebenes Gerät namens <a href="http://de.red-dot.org/2813.html?&amp;cHash=42d981b5bab24c31f55af7efb0b8e93e&amp;detail=6955" target="_blank">„Better than chocolate“</a> ausgezeichnet, für mehr „Abwechslung“, ebenfalls lila, der Handschmeichler <a href="http://de.red-dot.org/2813.html?&amp;cHash=56a0addb595c9ecb273db7a474b87b9b&amp;detail=7032" target="_blank">Zini Deux</a>.</p>
<p>Dass mittlerweile auch <a href="http://de.red-dot.org/2796.html?&amp;cHash=9f94111615593779bc6f1c5c8f2369d5&amp;detail=7372" target="_blank">Geburtszangen</a> und <a href="http://de.red-dot.org/2796.html?&amp;cHash=93ad40393737d9434e03dda47d784cdc&amp;detail=7325" target="_blank">Einwegurinale</a> den red dot erhalten, finde ich mehr als fraglich. So sollte doch beim Design die Bedienbarkeit im Vordergrund stehen, gerade bei Gebrauchsgegenständen, und erst dann die Optik folgen – „Form follows Function“. Schön sich vorzustellen, wie die Jury die Funktionsfähigkeit dieser Utensilien getestet hat&#8230;</p>
<p>Als Designagentur freut es uns natürlich, dass immer mehr Produkte aus dem B2B-Bereich prämiert werden. So wurde <a href="http://de.red-dot.org/3538.html" target="_blank">Hilti</a> mit 11 Preisen für seine Sägen, Hämmer &amp; Co. als <a href="http://de.red-dot.org/3538.html" target="_blank">design team of the year</a> ausgezeichnet – nach Tupperware im letzten Jahr.</p>
<p>Sind wir also gespannt, was im nächsten Jahr so alles prämiert wird. Wie wäre es mal mit Zebrastreifen, Verkehrsschildern, Toilettenpapier oder Spültabs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/08/12/%c2%bb-kaufliche-liebe-%e2%80%93-von-handschmeichlern-und-geburtszangen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Ohh! – ich habe mich verschrieben!</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/02/%c2%bb-ohh-%e2%80%93-ich-habe-mich-verschrieben/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/02/%c2%bb-ohh-%e2%80%93-ich-habe-mich-verschrieben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Beiersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Nivea]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftgestaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=486</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgef&#252;llt werden muss, hat eine f&#252;nfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unm&#246;glich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null f&#252;r ein O h&#228;lt, ins n&#228;chste Flugzeug nach Hause gesetzt wird. </p>
<p>Da man beim  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/02/%c2%bb-ohh-%e2%80%93-ich-habe-mich-verschrieben/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgef&uuml;llt werden muss, hat eine f&uuml;nfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unm&ouml;glich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null f&uuml;r ein O h&auml;lt, ins n&auml;chste Flugzeug nach Hause gesetzt wird.<span id="more-486"></span> </p>
<p>Da man beim zust&auml;ndigen Innenministerium offenbar selbst nicht so ganz glauben mag, dass die Null daran zu erkennen sei, etwas schmaler als das O zu sein, gibt es ein <a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/374538/publicationFile/17985/epass_d_alphanumerische_seriennummer_flyer.pdf">PDF-Dokument</a>, das sich wie eine Bedienungsanleitung f&uuml;r den deutschen Reisepass liest. Da hei&szlig;t es zum Beispiel: &bdquo;Zur Vermeidung sinntragender W&ouml;rter&hellip;wurde auf die Verwendung der Vokale (A, E, I, O, U) &hellip;verzichtet&ldquo;. Ah, des R&auml;tsels L&ouml;sung, doch wer wei&szlig; das schon??</p>
<p>Um das Problem zu beheben, wahrscheinlich eher, um dem Ansturm der Nachfragen wieder Herr zu werden, habe man die Vereinigten Staaten gebeten, entweder die Eingabe des Buchstaben O zu blocken oder einen entsprechenden Hinweis auf der Internetseite f&uuml;r den <a target="_blank" href="https://esta.cbp.dhs.gov/esta/">ESTA-Antrag</a> aufzunehmen.  Man will also, anstatt eine eindeutige Schriftart zu verwenden, wie es &uuml;brigens nahezu alle anderen L&auml;nder auch tun, den schwarzen Peter einfach abgeben?!</p>
<p>
Eine recht simple L&ouml;sung des Problems w&auml;re, die jetzt verwendete <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OCR-B">OCR-B Schrift</a> in ihren Vorreiter <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OCR-A">OCR-A</a> zu &auml;ndern. Diese Schriftart ist garantiert von Mensch und  Maschine lesbar. Vielleicht w&auml;re das Ministerium dann sogar hip, denn ihr einst in Europa eher unbeliebtes Erscheinungsbild ist von Designern und Gestaltern wieder entdeckt worden, so wird die OCR-A zum Beispiel gerne auf Buchtiteln und in Musikproduktionen verwendet.</p>
<p>Kultstatus wird sie wohl nicht erlangen, aber sie ist maschinenlesbar und unmissverst&auml;ndlich: die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FE-Schrift">FE-Schrift</a>, verwendet f&uuml;r deutsche Kfz-Kennzeichen. Sie hat die in den 30er Jahren eingef&uuml;hrte DIN 1451 erfolgreich abgel&ouml;st. Vorangetrieben wurde die Entwicklung der FE, das ist &uuml;brigens die Abk&uuml;rzung f&uuml;r &rsaquo;f&auml;lschungserschwert&lsaquo;, Ende der 70er Jahre, um unter dem Eindruck der RAF-Aktivit&auml;ten den Kennzeichenmissbrauch zu erschweren. Warum die FE dennoch erst gut 20 Jahre sp&auml;ter zum Standard wurde, wer wei&szlig;?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/07/02/%c2%bb-ohh-%e2%80%93-ich-habe-mich-verschrieben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Naming]]></category>
		<category><![CDATA[Vuvuzela]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>
		<category><![CDATA[WM2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=478</guid>
		<description><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.</p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler.<span id="more-478"></span></p>
<p>Zur Erklärung: Zakumi ist das afrikanische Maskottchen der WM, ein Leopard mit grünen Haaren. Ach, wie Fußball-affin. Sein Name setzt sich aus der internationalen Abkürzung des Landes am Kap ZA und kumi, was gleich in mehreren afrikanischen Sprachen zehn bedeutet, zusammen. Das drollige Tierchen sorgte schon vorab für Aufregung. Das Plüschtier soll in China unter unwürdigen Bedingungen gefertigt werden, die Produktion wurde zeitweise sogar eingestellt. Mal gucken, ob sich Zakumi trotzdem besser verkaufen wird als sein Vorgänger Goleo, der Löwe im Deutschlandtrikot mit Pille, dem sprechenden Fußball. Denn dieses zottelige Ungetüm ohne Hose, hat die Verkaufserwartungen des Einzelhandels von mehr als 1,5 Milliarden Euro leider nicht erfüllt. Das Zeitfenster für gute Absätze ist nicht groß. In den 44 Jahren, in denen <a target="_blank" href="http://www.brasilienportal.ch/sport/fussball/fussball-welt/wm-maskottchen.html">WM-Maskottchen</a> als Stimmungsmacher der Spiele fungieren hat sich gezeigt, dass sie schneller in Vergessenheit geraten und einstauben, als es der FIFA lieb ist.</p>
<p>Sehr gut hingegen verkauft sich derzeit Jabulani. Na, dann passt ja der Name – denn Jabulani bedeutet feiern oder zelebrieren. Der rundeste aller bisher dagewesenen Bälle, so der Hersteller, sorgt für Begeisterung. Ballack lobte – als er noch spielen konnte – „Der Ball macht genau das, was ich will“. Die Elite der Torhüter hingegen schimpft, Brasiliens Keeper hält den Ball für „furchtbar und schrecklich“. Wie gut oder schlecht er wirklich ist, wird sich noch zeigen, viel wichtiger und spielentscheidend wird es sein, wie die Spieler mit ihm umgehen. </p>
<p>Hergestellt wird »das Spielgerät der gleichnamigen Mannschaftssportart« (Zitat Wikipedia) übrigens seit 40 Jahren von adidas. Bei dem Deutschen Sporthersteller versucht man seit jeher das Optimum für die Spieler herauszuholen. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit verpasst man dem Ball nicht nur regelmäßig neue Eigenschaften und Materialien, nein auch ein neuer Name muss alle vier Jahre her. Begonnen hat diese Vorgehensweise mit der ersten Fußball-WM-Live-Übertragung 1970 aus Mexiko. Das Leder nannte man passenderweise Telestar. Dieser erste Ball in schwarz-weiß war im SW-Fernsehen einfach besser zu sehen als die bisher üblichen braunen und ging als das Urdesign aller modernen Bälle in die Geschichte ein.</p>
<p>Es folgten so <a target="_blank"  href="http://de.footballs.fifa.com/Fussballfakten/Baelle-der-FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft?gclid=CMHd9Nu-kaICFQcx3wod0yOwbg">klangvolle Namen</a> wie Tango, Azteca, Questa, Fevernova oder Tricolore und mit letztgenanntem wurde der Ball bunt.</p>
<p>Bunt sind auch die Uwe Seelers, pardon, die Vuvuzelas. Vor allem sorgen sie für mächtig Lärm und Diskussionen. Die südafrikanischen Fußball-Trompeten sind knapp einen Meter lang, aus Plastik oder ursprünglich aus Blech und klingen wie Elefanten, nur sehr viel lauter. Mit Kettensägen werden sie verglichen, denn sie können einen Dezibelwert erreichen, der zu Hörschäden führen kann. Doch die Gastgebernation freut sich schon beim Eröffnungsspiel am Freitag den Gegner Mexiko mit riesem Törööööh zu schwächen. Hoffentlich sorgen die Tröten nicht für eine WM voller Misstöne.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/06/10/%c2%bb-mit-zakumi-jabulani-und-vuvuzela-zum-velmaiza-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Alt, Katze, Senf – Unsere Städte auf der Expo Shanghai</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Balancity]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Destination Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Expo 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Best Practice]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=465</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist fünfmal so groß wie das Expo-Gelände in Hannover – mehr Teilnehmer als jemals zuvor, nämlich 250. Mit geschätzten 40 Milliarden Euro verschlang diese Weltausstellung auch mehr Gelder, als all ihre Vorgänger.<span id="more-465"></span></p>
<p>Offenbar vom Eifer Rekorde zu brechen angestachelt, hat die Bundesregierung in Shanghai bisher <a  target="_blank" href="http://www.expo2010-deutschland.de/">Deutschlands größten Auftritt bei einer Expo</a> finanziert. Der Pavillon, in den sich 45.000 Besucher gleichzeitig! hinein quetschen können, hat 50 Millionen Euro gekostet und präsentiert unter dem Namen ›Balancity‹ neben Windrädern, Küchenmessern und Fußballschuhen vor allem das Konzept ›Städte im Gleichgewicht‹ – unter anderem mit den Schwerpunkten Arbeit und Freizeit, Stadt und Natur, Innovation und Tradition.</p>
<p>Des weiteren präsentieren sich im zentralen Ausstellungsbereich des Expo-Geländes unter dem Titel ›Urban Best Practice‹ vier deutsche Städte. <a  target="_blank" href="http://www.expo2010.freiburg.de/servlet/PB/menu/1214370_l1/index.html">Freiburg</a> beispielsweise, das mit dem Stadtteil Vauban ein innovatives Stadtentwicklungskonzept umgesetzt hat.</p>
<p>Aber nicht nur die ökologischen und ökonomischen Aspekte dieser Stadt werden hier vorgestellt. Nein, Kuckucksuhren spielen bei der eigenen Präsentation eine tragende Rolle: Zu jeder vollen Stunden werden verschiedene Lieder von eben dem selben Vogel erklingen.</p>
<p>Der Stadtstaat Bremen setzt neben erneuerbaren Energien seine Musikanten ein und Düsseldorf präsentiert sich zum Anfassen mit echten Pflastersteinen und kulinarischen Highlights á la Alt und Backfisch mit Senf.</p>
<p>Als Partnerstadt Shanghais inszeniert Hamburg seinen Auftritt deutlich größer. Immerhin wurde die Hansestadt als einzige vom ›Selection Commitee‹ der Weltausstellung ausgewählt, mit ihrem eigenem Bauprojekt dabei zu sein. So hat die Stadt sechs Millionen in das <a  target="_blank" href="http://www.hamburg.de/hamburg-house-expo-2010-shanghai/">›Hamburg House‹</a>, dem ersten zertifizierten Passivhaus Chinas investiert, welches erst zehn Tage nach der offiziellen Eröffnung fertig gestellt wurde und nun sein Dasein mit stromfressenden Klimaanlagen fristet.</p>
<p>Warum genau diese vier Städte in Shanghai eine Plattform bekommen, lässt sich eher mutmaßen als belegen. Interessanter ist die Frage, was bedeutet die Teilnahme für Deutschland und für die jeweiligen Städte aus der Perspektive des  neusprachlichen Destination-Brandings? Es wird versucht, ein interessantes Bild, wofür eine Stadt steht, aufzubauen. Doch dieser Aufgabe sollte man sich auch hier, im eigenen Land stellen. Wenn Sie an Hamburg, Bremen oder Düsseldorf denken, welche Bilder entstehen vor Ihrem geistigen Auge? Okay, Hamburg hat es da sicher um einiges leichter – rein geografisch: Hafen, weite See, große Pötte, Fernweh, Deern oppe Kiez, Totenkopf, St. Pauli… Aber Düsseldorf? Steht dieser Tage wohl vor allem für Rüttgers&#8217; Rauswurf aus dem NRW-Landtag und ansonsten für Karneval und viel Bier – pardon – viel Altbier. Sicher, um positive Bilder bei potentiellen Besuchern zu erzeugen, bedarf es auf nationaler Ebene schon einiger Anstrengungen mehr. Da reichen vier übereinander stehende Bauernhoftiere, Pflastersteine und das bevorzugte dunkle Gebräu nicht wirklich. Aber der Marken- und Image-Aufbau einer Stadt sollte im eigenen Land beginnen. Nur so besteht die Aussicht auf einen ersehnten Tourismusaufschwung und einen führenden Platz im Ranking der <a  target="_blank" href="http://www.destination-brand.de/fileadmin/user_upload/PDF/Destination_Brand_09_Broschuere.pdf">›GfK Destination Brand Studie‹</a>. In 2009 tauchen dort nämlich weder Bremen, noch Düsseldorf, noch Freiburg auf!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/05/12/%c2%bb-alt-katze-senf-%e2%80%93-unsere-stadte-auf-der-expo-shanghai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Was ist eine Kulturhauptstadt?</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/02/11/%c2%bb-was-ist-eine-kulturhauptstadt/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/02/11/%c2%bb-was-ist-eine-kulturhauptstadt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr2010]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=376</guid>
		<description><![CDATA[<p>RUHR 2010 ist, neben Istanbul und Pécs, dieses Jahr Kulturhauptstadt. Um ›Kulturhauptstadt‹ zu verstehen, sollten wir diesen Begriff – schnipp-schnapp – einfach in zwei Teile schneiden, und dessen Bedeutung klären. Cultura – das meint ›Beackern‹, ›Pflegen‹, ›Verfeinern‹. Kultur ist im Allgemeinen die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Sie ist der sinnlich erfahrbare Ausdruck des Miteinander-Kommunizierens und Handelns, einschließlich der Rituale und Kulte. Den vollkommenen Ausdruck findet die Kultur in der Hochkultur – der Musik, den bildenden Künsten, dem Tanz u.v.m. So  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/02/11/%c2%bb-was-ist-eine-kulturhauptstadt/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RUHR 2010 ist, neben Istanbul und Pécs, dieses Jahr Kulturhauptstadt. Um ›Kulturhauptstadt‹ zu verstehen, sollten wir diesen Begriff – schnipp-schnapp – einfach in zwei Teile schneiden, und dessen Bedeutung klären. Cultura – das meint ›Beackern‹, ›Pflegen‹, ›Verfeinern‹. Kultur ist im Allgemeinen die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Sie ist der sinnlich erfahrbare Ausdruck des Miteinander-Kommunizierens und Handelns, einschließlich der Rituale und Kulte. Den vollkommenen Ausdruck findet die Kultur in der Hochkultur – der Musik, den bildenden Künsten, dem Tanz u.v.m. So oder so ähnlich habe ich das mal gelesen und frei interpretiert. <span id="more-376"></span></p>
<p>Und Hauptstadt? Laut Wikipedia »entwickelt sich die Hauptstadt oft über einen langen Zeitraum hinweg zum unangefochtenen Herzstück einer Nation.« Hm, damit ist dann wohl Essen gemeint – aber da die Region ja so viel mehr zu bieten hat, außer einer Hauptstadt im eigentlichen Sinne, wurde das Ruhrgebiet oder kurz ›Ruhr 2010‹ Kulturhauptstadt. </p>
<p>Hier wird nun Hochkultur zelebriert. Mit offenem Singen, bildender Kunst, Tanz, Theater und Architektur. Für die Entscheidung ›Kulturhauptstadt Europas‹ ist eine Kultur-Experten-EU-Jury verantwortlich. Doch, wer ist das? Auf der Homepage  <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.ruhr2010.de/">›Ruhr 2010‹</a>wird weder die EU-Jury benannt, noch wird beschrieben, nach welchen Kriterien die Entscheidung getroffen wurde. Genaue Angaben darüber findet man aber auf der Website. Eine Seite, die von <a class="gruen" target="_blank" href="http://www.culturebrand.de/">›culturebrand‹</a>, einem europäischen Kulturberatungs-Netzwerk ins Leben gerufen wurde. Deren eigene Homepage allerdings brach liegt und lediglich zu erkennen gibt, dass sie ihren Unternehmenssitz auf einer Baleareninsel hat&#8230; </p>
<p>Ich frage mich, nach welchen Kriterien wählt diese Jury eine Kulturhauptstadt aus und welche Ziele verfolgt die EU-Initiative? Die Evaluierungskriterien sollen Klarheit schaffen: Zwei der insgesamt elf Kriterien lauten: »Durchführung von Maßnahmen zur Förderung der Zugänglichkeit und der Sensibilisierung in Bezug auf das bewegliche und unbewegliche Kulturgut, sowie das stadtspezifische kulturelle Schaffen« und »Bekanntmachung der vorgesehenen Veranstaltungen durch multimediale und audiovisuelle Mittel und in mehreren Sprachen«. Abgesehen davon, dass es sich hier nicht um Evaluierungskriterien sondern um vergütungspflichtige Kommunikationsmaßnahmen handelt, folgen neun weitere Punkte, deren Formulierungen ebenso (un)klar sind. Verstanden und umgesetzt im Sinne der Jury haben diese Kriterien aber offenbar die Verantwortlichen im Ruhrgebiet. Denn Essen und das Ruhrgebiet feiern zusammen mit Millionen Touristen in diesem Jahr über 2500 Veranstaltungen ab! Da gehen schon eine Menge Currywürste und DAB-Knollen über die Tresen. </p>
<p>Essen wurde also zum kulturellen Leuchtfeuer des Ruhrgebiets erkoren. Was hier als Kultur deklariert wird, ist die Inszenierung der klassischen Hoch-Kultur. Die Frage nach Relevanz wurde nie gestellt. Hat die klassische Hochkultur eine wirkliche Relevanz für unsere Alltagskultur, deren Anteil gewiss über 95% unseres täglichen Lebens ausmacht? Wie wir wohnen. Wie wir uns kleiden. Wie und was wir essen und trinken. Wie und unter welchen Bedingungen wir durchschnittlich 60% unserer (wachen) Lebenszeit an unseren Arbeitsplätzen verbringen. Wie wir uns fortbewegen. Was wir empfinden beim Anblick der vielen gleichförmigen Innenstädte. Wie wir uns informieren und kommunizieren. Wie wir uns fühlen, nachdem wir eine Stunde öffentlich-rechtliches Vorabendprogramm angeschaut haben… Nein, die Hochkultur ist eine von vielen, ein Splitter. Und damit ist RUHR 2010 ein marginales Kulturspektakel, mit dem sich etwas Geld für die Sanierung des Hauptbahnhofs einspielen lässt. Und natürlich die offiziell budgetierten 65 Millionen Euro für Veranstalter und Agenturen. </p>
<p>Gerade im Ruhrgebiet lässt sich jetzt die Kluft zwischen der Alltags- und einer inszenierten Hochkultur sehr gut beobachten: Eine Kumpel-Trinkhallen-Kultur aus bereinigten 11,3% Arbeitslosigkeit in Rotklinkerstraßenzügen und eine Kultur vivaldiverzückten Lächelns der 0,1% En-Vogue-Gesellschaft bei einem Stehempfang in der <a class="gruen" target="_blank" href="http://villahuegel.de/cms/projekt01/index.html">›Villa Hügel‹</a>. </p>
<p>Eine Kulturhauptstadt im 21. Jahrhundert sollte die Alltagskultur nicht vergessen. Und sie sollte Alternativen zu ihrer Verbesserung vorschlagen dürfen, einschließlich der ästhetischen Dimension, indem Sie zum Beispiel alle möglichen Technologien in einem sinnvollen Modellprojekt vereint: GPS navigierte Brennstoffzellen-Autos für die Stauvermeidung, webbasierte medizinische Überwachung und Versorgung, Interfaces, welche von alten Menschen mühelos verstanden und bedient werden können. Funktionale Architektur, die barrierefrei begehbar und sehenswert ist&#8230; Einen kleinen Anfang macht das Projekt <a class="gruen" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/T-City">›T-City‹</a>. Hier investiert die Telekom in Friedrichshafen in innovative Informations- und Kommunikationsideen für die ganze Stadt. Dies ist nachhaltiger in Bezug auf eine humane Kultur einer zukünftigen, lebenswerten Gesellschaft, die die Vorteile des digitalen Zeitalters intelligent zu nutzen weiß. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2010/02/11/%c2%bb-was-ist-eine-kulturhauptstadt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Gast: „Ober! Zahlen!“ Ober: „Gast! Buchstaben!“</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/16/05-gast-%e2%80%9eober-zahlen%e2%80%9c-ober-%e2%80%9egast-buchstaben%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/16/05-gast-%e2%80%9eober-zahlen%e2%80%9c-ober-%e2%80%9egast-buchstaben%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Ostmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe-Institut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[<p>Hahaha &#8211; das ist ein Witz. Naja, zumindest soll es sich hierbei, wenn es nach der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut geht, um typisch deutschen Humor handeln. Glaubt man der Ausstellung »Deutschland für Anfänger«, die seit dem 1. Juli im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen ist, werden uns Deutschen nicht nur derart platte Witze zugeschrieben, nein, man möchte die Welt glauben lassen, dass sich »Deutschsein« fröhlich durchbuchstabieren lässt. Wir beginnen mit A wie Arbeit, streifen G wie  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/16/05-gast-%e2%80%9eober-zahlen%e2%80%9c-ober-%e2%80%9egast-buchstaben%e2%80%9c/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hahaha &#8211; das ist ein Witz. Naja, zumindest soll es sich hierbei, wenn es nach der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut geht, um typisch deutschen Humor handeln. Glaubt man der Ausstellung <a target="_blank" href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Ausstellungen/DfuerAnfaenger/090701-Uebersicht.html">»Deutschland für Anfänger«,</a> die seit dem 1. Juli im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen ist, werden uns Deutschen nicht nur derart platte Witze zugeschrieben, nein, man möchte die Welt glauben lassen, dass sich »Deutschsein« fröhlich durchbuchstabieren lässt. Wir beginnen mit A wie Arbeit, streifen G wie Gemütlichkeit, schreiben dem Q Querdenker zu und enden mit Z wie Zukunft. Dabei sei bitte nicht zu übersehen, dass das C für Currywurst, das D für die in Deutschland typische »Deutsche Sprache« und das H für Humor steht. <span id="more-66"></span></p>
<p>Hat uns König Fußball mit dem Sommermärchen 2006 zu einem bisher nahezu ungekannt unverkrampften Umgang mit unserer Schwarz-Rot-Goldenen Identität verholfen, transportiert »Deutschland für Anfänger« ein Bild über unsere Nation in die Welt, das – ja was eigentlich? Sagen wir mal, das krampfhaft bemüht locker daher kommt. </p>
<p>Grundsätzlich ja eine nette Idee, anlässlich des 60. Geburtstags der Bundesrepublik der Nation ein neues, zeitgemäßes Image mit Hilfe einer Wanderausstellung verpassen zu wollen. Aber mit welcher Methode wurde die Ausstellung konzipiert, und nach welchen Kriterien wurden die Exponate ausgewählt? Hätte nicht erst einmal gründlich analysiert werden sollen, welches Bild wir Deutschen im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit erzeugen, um dann mit geeigneten Massnahmen ein eventuell negatives Image zu korrigieren? Vielleicht wäre man dann zu ganz anderen, positiven Darstellungen gekommen. Dann stünde ein G für die vielgerühmte Grundlagenforschung, Q für Quantenphysik und D für Design.</p>
<p>Wenn nach allen Regeln deutscher Gründlichkeit gearbeitet worden wäre, dürften doch auch die typisch deutschen Umlaute nicht fehlen. Hoffentlich stünde dann dort nicht Ä für Ärztemangel, Ö für Ökosteuer und Ü für Überstunden. </p>
<p>P.S. Wer die Ausstellung »Deutschland für Anfänger« besuchen möchte, hier die Stationen: Noch bis 23. Juli in Berlin-Mitte, im Lichthof des Auswärtigen Amtes, am 2. August bei der internationalen Deutschlehrertagung in Jena – ist doch putzig &#8211; und dann u.a. in Nordamerika, China, Vietnam, Indien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/07/16/05-gast-%e2%80%9eober-zahlen%e2%80%9c-ober-%e2%80%9egast-buchstaben%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>» Du bist mir vielleicht ’ne Marke</title>
		<link>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/18/du-bist-mir-vielleicht-%e2%80%99ne-marke/</link>
		<comments>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/18/du-bist-mir-vielleicht-%e2%80%99ne-marke/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 12:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Reinhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
		<category><![CDATA[Wii]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/?p=70</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was macht eine Marke aus? Sie sollte unverwechselbar und eigenständig sein und bestenfalls über viele Jahre ihren eigenen Charakter entwickeln. »Du bist mir vielleicht ’ne Marke« &#8211; Kommt daher etwa die meist liebevoll gemeinte Äußerung unseren Kindern gegenüber? Für gutes Branding sind sie oft sehr gute Vorbilder. </p>
<p>Auch bei der Namensfindung für neue Produkte könnten die lieben Kleinen behilflich sein. »Bing«, der Name der neuen Suchmaschine von Microsoft hätte auch von unserer dreijährigen Tochter Elfie kommen können. Helfen könnte sie  ... <a class="colorlink" href="http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/18/du-bist-mir-vielleicht-%e2%80%99ne-marke/"> weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht eine Marke aus? Sie sollte unverwechselbar und eigenständig sein und bestenfalls über viele Jahre ihren eigenen Charakter entwickeln. »Du bist mir vielleicht ’ne Marke« &#8211; Kommt daher etwa die meist liebevoll gemeinte Äußerung unseren Kindern gegenüber? Für gutes Branding sind sie oft sehr gute Vorbilder. <span id="more-70"></span></p>
<p>Auch bei der Namensfindung für neue Produkte könnten die lieben Kleinen behilflich sein. »Bing«, der Name der neuen Suchmaschine von Microsoft hätte auch von unserer dreijährigen Tochter Elfie kommen können. Helfen könnte sie auch Nintendo bei der Namenssuche für den Nachfolger der Spielkonsole »Wii«. »Waruum« wäre vermutlich ihr aktueller Favorit.</p>
<p>Aber jetzt zu einer anderen Marke, der Briefmarke: Die soll es bald nicht mehr geben. Das Bundesinnenministerium testet gerade mit einem Konsortium von Wirtschaftsunternehmen »De-Mail«, welches in den kommenden Jahren als rechtsverbindliches Online-Kommunikationssystem die Briefkommunikation ablösen soll und somit auch auf lange Sicht die Briefmarken. Wir sind gespannt &#8211; es sollte auch schon mal das papierlose Büro geben.</p>
<p>Aber schön waren sie ja eh selten, unsere Briefmarken. Was vielleicht daran lag, dass über das Design früher der Postminister befand und seit 1998 der Finanzminister entscheidet. Doch jetzt, nach fast 170 Jahren Postwertzeichen, gibt es eine letzte Chance für schönere Briefmarken: Für das Jahresprogramm 2011 können alle Bundesbürger Vorschläge einreichen, was auf den Marken gezeigt werden soll. (<a target="_blank" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_3918/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Wettbewerb/node.html?__nnn=true">Ideenwettbewerb 2011</a>)</p>
<p>Gedanken sollten sich alle Marketing-Verantwortlichen machen, wie die elektronische Kommunikation zukünftig den gleichen Imagetransfer leisten kann wie heute ein Brief mit seiner bewussten Gestaltung und der spezifischen Druck- und Papierqualität. Emails firmenweit einigermaßen einheitlich zu gestalten bereitet immer noch Probleme. Und das gewünschte Design über eingebundene Grafiken zu erzielen, scheitert an so manchem Email-Client.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.reinhard-ostmann.de/brandview/blog/2009/06/18/du-bist-mir-vielleicht-%e2%80%99ne-marke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
