brandview
»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
2. Juli 2010

» Ohh! – ich habe mich verschrieben!

Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgefüllt werden muss, hat eine fünfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unmöglich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null für ein O hält, ins nächste Flugzeug nach Hause gesetzt wird. (weiterlesen…)

10. Juni 2010

» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010

Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler. (weiterlesen…)

12. Mai 2010

» Alt, Katze, Senf – Unsere Städte auf der Expo Shanghai

Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist fünfmal so groß wie das Expo-Gelände in Hannover – mehr Teilnehmer als jemals zuvor, nämlich 250. Mit geschätzten 40 Milliarden Euro verschlang diese Weltausstellung auch mehr Gelder, als all ihre Vorgänger. (weiterlesen…)

11. Februar 2010

» Was ist eine Kulturhauptstadt?

RUHR 2010 ist, neben Istanbul und Pécs, dieses Jahr Kulturhauptstadt. Um ›Kulturhauptstadt‹ zu verstehen, sollten wir diesen Begriff – schnipp-schnapp – einfach in zwei Teile schneiden, und dessen Bedeutung klären. Cultura – das meint ›Beackern‹, ›Pflegen‹, ›Verfeinern‹. Kultur ist im Allgemeinen die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Sie ist der sinnlich erfahrbare Ausdruck des Miteinander-Kommunizierens und Handelns, einschließlich der Rituale und Kulte. Den vollkommenen Ausdruck findet die Kultur in der Hochkultur – der Musik, den bildenden Künsten, dem Tanz u.v.m. So oder so ähnlich habe ich das mal gelesen und frei interpretiert. (weiterlesen…)

16. Juli 2009

» Gast: „Ober! Zahlen!“ Ober: „Gast! Buchstaben!“

Hahaha – das ist ein Witz. Naja, zumindest soll es sich hierbei, wenn es nach der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut geht, um typisch deutschen Humor handeln. Glaubt man der Ausstellung »Deutschland für Anfänger«, die seit dem 1. Juli im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen ist, werden uns Deutschen nicht nur derart platte Witze zugeschrieben, nein, man möchte die Welt glauben lassen, dass sich »Deutschsein« fröhlich durchbuchstabieren lässt. Wir beginnen mit A wie Arbeit, streifen G wie Gemütlichkeit, schreiben dem Q Querdenker zu und enden mit Z wie Zukunft. Dabei sei bitte nicht zu übersehen, dass das C für Currywurst, das D für die in Deutschland typische »Deutsche Sprache« und das H für Humor steht. (weiterlesen…)

18. Juni 2009

» Du bist mir vielleicht ’ne Marke

Was macht eine Marke aus? Sie sollte unverwechselbar und eigenständig sein und bestenfalls über viele Jahre ihren eigenen Charakter entwickeln. »Du bist mir vielleicht ’ne Marke« – Kommt daher etwa die meist liebevoll gemeinte Äußerung unseren Kindern gegenüber? Für gutes Branding sind sie oft sehr gute Vorbilder. (weiterlesen…)

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