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Für viele von uns ist Facebook das Social Network, wo man private Kontakte pflegt, im Vergleich zu den Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin. Doch, vorangetrieben durch das automatisierte Auslesen der Smartphone-Adressbucher, finden einen auf Facebook auch immer mehr Geschäftskontakte. Und nicht jede Freundschaftsanfrage kann oder sollte man ignorieren. Doch will man wirklich auch seine Geschäftspartner mit unscharfen Kinderfotos nerven und sollen alle Freunde börsentäglich erfahren, was für ein toller Markengestalter man ist? (weiterlesen…) |
» Billich willich – richtig sparen mit Verdruss!
»Groupon heißt der neue Star im Internet« schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mit einer großen Auszeichnung, dem so genannten ›e-Star 2011-Award‹ durfte kürzlich der Groupon-Geschäftsführer Deutschland, Dr. Daniel P. Glasner, nach Hause gehen. Er wurde mit dem Preis im Rahmen des Online-Handelskongresses in Wiesbaden zum ›Entrepreneur 2011‹ gewählt.
Als Geschäftsführer des deutschen Ablegers von Groupon – der generische Name setzt sich aus ›Gruppe‹ und ›Coupon‹ zusammen – lenkt er die Geschicke des weltweit agierenden und laut Forbes-Magazin »dem am raschesten wachsenden Web-2.0-Unternehmens« seit gut eineinhalb Jahren. 2008 im amerikanischen Chicago gegründet, beschäftigt der Konzern mittlerweile mehr als 5000 Mitarbeiter und macht (weiterlesen…)
» Wikipedia – Halbwissen für Millionen
Wann hat Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg beim Axel-Springer-Verlag gearbeitet? Und wie viele Einwohner hat Bielefeld und gibt es die Stadt überhaupt? Hand auf’s Herz – wer macht sich denn heute noch die Mühe und sucht Antworten auf diese oder ähnliche Fragen, indem er zum Bücherregal geht und zur Brockhaus-Schwarte greift? Nein, heutzutage wird eine Frage rudimentär in eine Suchmaschine getippt und in null Komma nichts gibt’s 6.083 Antworten. Und meistens landet man dann bei Wikipedia. (weiterlesen…)
» Über den grünen Klee gelobt
»Ein grünes und nachhaltiges Europa sei essentiell für die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Bürger«, begründete 2006 der ehemalige Bürgermeister Tallins seine Initiative für die Verleihung des Umwelttitels. Vielleicht wollte er den Tourismus ankurbeln, vielleicht stand er unter dem Schock-Einfluß anlässlich des 20. Jahrestages des Tschernobyl-Unfalls, vielleicht ist er aber einfach nur ein Idealist. Jetzt, da Tallin, übrigens die Hauptstadt Estlands, Kulturhauptstadt 2011 ist, ist der Bürgermeister jedenfalls ein anderer – das aber nur am Rande und zurück nach Hamburg. Denn unsere schöne Stadt an der Elbe trägt in diesem Jahr, als zweite Stadt überhaupt, den Titel ›Umwelthauptstadt Europas‹. (weiterlesen…)
» Für Sie den Tilsiter, lieber Herr Müller?
Möchten Sie von jedem x-beliebigen Hinz und Kunz ›identifiziert‹ und mit Namen angesprochen werden? Sicher mag es dem ein oder anderen im ersten Moment schmeicheln, wenn ihn die Verkäuferin an der Käsetheke mit Namen anspricht und einen mundgerechten Würfel seiner Lieblingssorte bereits unter die Nase hält, aber spätestens beim genüsslichen Daraufherumkauen kommt Verwunderung, gar Panik auf – woher kennt die mich? (weiterlesen…)
» Pito loki supa – Sprache 2.0
"Ein spannendes Experiment" nennt es Christoph Bartneck, Professor für Industriedesign an der Technischen Uni Eindhoven, wenn im nächsten Jahr 20 Kinder der Internationalen Schule ROILA erlernen, um ihre Lego-Roboter damit zu steuern. Neigen die Holländer neuerdings zum tiefstapeln? Professor Bartneck ist immerhin Erfinder der neuen Kunstsprache, die eine reibungslose und verzögerungsfreie Kommunikation mit Androiden, den künftigen Helfern des Alltags möglich machen wird. Denn es ist doch geradzu revolutionär in Zukunft seinem Hausroboter (seinem Altenpfleger?) nicht nur einfache Befehle zu erteilen, sondern sich mit ihm zu verständigen, zu unterhalten, ihn am eigenen Leben teilhaben zu lassen. (weiterlesen…)
» Käufliche Liebe – Von Handschmeichlern und Geburtszangen
„Design gilt als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines Objektes, einer Dienstleistung, einer Marke“, heißt es bei Wikipedia. Und weiter: „Während der angelsächsische Begriff auch technisch-konstruktive Anteile der Gestaltung umfasst, zielt er im deutschen Sprachgebrauch eher auf formal/künstlerische Aspekte ab“. (weiterlesen…)
» Ohh! – ich habe mich verschrieben!
Ist es eine Null oder ein O? Wer das ESTA-Formular vor sich hat, der elektronische Visa-Antrag, der vor einer Reise in die USA ausgefüllt werden muss, hat eine fünfzigprozentige Chance, sich bei dieser Frage richtig zu entscheiden. Denn die verwendete Schrift der Seriennummer im Pass macht eine Unterscheidung zwischen dem Buchstaben und der Zahl fast unmöglich. Und so kann es passieren, dass der, der eine Null für ein O hält, ins nächste Flugzeug nach Hause gesetzt wird. (weiterlesen…)
» Mit Zakumi, Jabulani und Vuvuzela zum Velmaiza 2010
Zakumi und Jabulani – das sind die Namen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden. Zwar sind sie bisher nicht so geläufig oder sagen wir schlagzeilenträchtig wie Schweini alias Holzkopf, Poldi oder Beckham. Doch es sind Namen, die eigens für die diesjährige WM in Südafrika kreiert wurden und die hoffentlich weltweit in ebenso guter Erinnerung bleiben, wie die der Spitzenspieler. (weiterlesen…)
» Alt, Katze, Senf – Unsere Städte auf der Expo Shanghai
Dass die Chinesen mehr zum Klotzen als zum Kleckern neigen, haben sie bereits bei der Olympiade vor zwei Jahren bewiesen. Mit der Expo 2010, die am 1. Mai eröffnet wurde, präsentiert sich Shanghai als eine Metropole, die es mit den großen der Welt ganz locker aufnehmen kann – rein quadratmetermäßig schon. Wir erleben eine Weltausstellung der Superlativen, die es so noch nicht gegeben hat. In den kommenden sechs Monaten präsentieren sich auf über fünf Quadratkilometern – zum Vergleich: das ist fünfmal so groß wie das Expo-Gelände in Hannover – mehr Teilnehmer als jemals zuvor, nämlich 250. Mit geschätzten 40 Milliarden Euro verschlang diese Weltausstellung auch mehr Gelder, als all ihre Vorgänger. (weiterlesen…)
