brandview
»Wie wirklich ist die Wirklichkeit?«, fragt der Kommunikationswissenschaftler und Psychoanalytiker Paul Watzlawick in seinem gleichnamigen Buch. Er kommt zu dem Schluss, dass Wirklichkeit ein kollektives Konstrukt und daher leicht zu beeinflussen ist. Auch Marken üben einen großen Einfluss auf unsere Wirklichkeitsvorstellung aus. Für uns Grund genug, die Welt der Marken zu hinterfragen und zu kommentieren. Unser ›brandview blog‹ gibt allen Lesern und Marken-Professionals die Möglichkeit, die Artikel zu kommentieren und zu diskutieren – wir freuen uns über Ihren Beitrag.

Ihr brandview-team
30. Juli 2009

» Wendelin, Steve und Adolf: Unternehmerimage vs. Unternehmensimage

»Mister Porsche« nennt ihn die Wirtschaftswoche und während die Bild-Zeitung noch im Mai »Das Turbo-Großmaul« titelt, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung einen »Abgang mit Stil«. Die Ära des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking ist zu Ende. Nach 17 Jahren im Unternehmen hat sich Deutschlands Vorzeigemanager Nr.1 beim Griff nach der Herrschaft über den VW-Konzern mächtig verhoben. Gelang es ihm seit Anfang der 90er Jahre Porsche vor der Pleite zu retten und zum rentabelsten Autobauer weltweit zu machen, hinterlässt er jetzt einen Schuldenberg von mindestens 10 Milliarden Euro. Er wurde Deutscher Manager des Jahres 1994 und 2008 Europa-Manager des Jahres. Wendelin Wiedeking wurde eine Identifikationsfigur für die Marke Porsche. Er ist einer der erfolgreichsten Macher-Typen, einer der das Risiko liebt und keine Gefahren scheut, ganz im Sinne der Porsche-Käufer. (weiterlesen…)

16. Juli 2009

» Gast: „Ober! Zahlen!“ Ober: „Gast! Buchstaben!“

Hahaha – das ist ein Witz. Naja, zumindest soll es sich hierbei, wenn es nach der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut geht, um typisch deutschen Humor handeln. Glaubt man der Ausstellung »Deutschland für Anfänger«, die seit dem 1. Juli im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen ist, werden uns Deutschen nicht nur derart platte Witze zugeschrieben, nein, man möchte die Welt glauben lassen, dass sich »Deutschsein« fröhlich durchbuchstabieren lässt. Wir beginnen mit A wie Arbeit, streifen G wie Gemütlichkeit, schreiben dem Q Querdenker zu und enden mit Z wie Zukunft. Dabei sei bitte nicht zu übersehen, dass das C für Currywurst, das D für die in Deutschland typische »Deutsche Sprache« und das H für Humor steht. (weiterlesen…)

2. Juli 2009

» Roter Punkt für grünes Design

Design ist ein wichtiger Baustein, der Marken zu Marken macht. Design bietet Mehrwert, stiftet Identität, spiegelt Lebenseinstellungen wider. Design ist für Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, auch in Krisenzeiten – oder gerade jetzt? (weiterlesen…)

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